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„Internationale Härte“: Ralph Hasenhüttl trotzt widrigen Umständen

Hitzige Atmosphäre, Pfiffe, Schiedsrichterentscheidungen und Flutlichtausfall. Bei RB Leipzig haderte man nach dem Punktverlust zwar auch mit den äußeren Bedinungen. Diese wollte Ralph Haenhüttl aber nicht zu hoch hängen.

Pfeifkonzert bei Besiktas Istanbul

Dazu zählten in erster Linie die Fans, die nach Anpfiff für eine einschüchternde Kulisse sorgten. Dass es diesmal nicht wie mit Timo Werner einen Spieler, sondern die gesamte Mannschaft bei jedem Ballkontakt traf, rang Hasenhüttl aber kein Gejammer ab. „Das will ich gar nicht werten, das ist internationale Härte, die da praktiziert wird.“ Da gehöre alles dazu. Nicht nur die Zuschauer, die alles in Grund und Boden pfiffen.

Flutlicht versagt in Drangphase von RB Leipzig

Auch der Schiedsrichter sei darauf angesprungen, habe die Atmosphäre der Heimfans etwas übernommen. „In den ersten fünfzehn Minuten hatten wir zwei drei Ballgewinne, mit zwei drei Leuten, die ständig abgepfiffen wurden.“ Dadurch sei seine Mannschaft immer wieder gebremst worden. Und als sie dann auf dem Gas stand, „geht das Licht aus. Das ist jetzt fünf Mal passiert bei Besiktas, und fünfmal haben sie gewonnen.“

Selbst schuld – und beim nächsten mal schlauer

Verloren habe man das Spiel aber aufgrund von eigenem Verschulden. „Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir das 2:1 machen, aber wenn und wäre zählt halt nicht“, konzentrierte er sich trotz widriger Umstände darauf, es unter denselben beim nächsten mal besser zu machen. Ausreden lasse er auch zum Thema Lautstärke nicht mehr gelten.


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