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Uefa-Disziplinarverfahren gegen Besiktas wegen Flutlichtausfall

Beim Spiel zwischen RB Leipzig und Besiktas Istanbul fiel das Flutlicht aus, und das mitten in der Drangphase der Hasenhüttl-Teams. Der monierte später, es handele sich nicht um einen Einzelfall. Die Uefa hat den Fall aufgegriffen, wie RBlive in Erfahrung brachte.

Uefa fordert strenge Flutlicht-Garantie

Die Regularien des Verband sehen strikte Vorschriften für alle Stadionfragen vor. Artikel 32 der Richtlinien regelt die Lichtstärke, in der Gruppephase sollen 1.400 Lux garantiert sein. Im Spiel gegen RB Leipzig ging allerdings nach 60 Minuten einfach die Hälfte der Stadionbeleuchtung erloschen. Die Besiktas-Fans reagierten geübt, zückten ihre Smartphones und sorgten für eine Lichtershow. Hasenhüttl kommentierte gleich nach der Partie: „Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.“

Verstöße gegen Tottenham und Konyaspor

Die Uefa behält sich für die Einhaltung der Statuten eigene Messungen vor und verlangt den Nachweis funktionierenden Flutlichts über die zurückliegenden zwölf Monate. In diesem Zeitraum gab es keine Probleme, aber zuvor wurde es schon gegen Tottenham Hotspur in der Europa League (Dezember 2014) und zwei Mal gegen Konyaspor in der Liga (November 2013 und Dezember 2015) plötzlich finster. Deswegen ermittelt nun die Uefa gegen den neuerlichen Ausfall, außerdem wegen Verstößen gegen die Stadionsicherheit durch blockierte Aufgänge. Am 19. Oktober will man über den Fall entscheiden.


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