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Miroslav Klose über Timo Werner: „Schwer zu fassen“

Der Rekordtorschütze der deutschen Nationalmannschaft Miroslav Klose hat RB Leipzigs Stürmer Timo Werner gelobt.

Timo Werner mit Dynamik und schnellen Wendungen

„Mit seiner Dynamik und seinen geschickten, schnellen Wendungen ist er bei seinen Diagonalläufen in Höchstgeschwindigkeit schwer zu fassen, wenn er im ganz kurzen rechten Winkel Richtung Tor abbiegt“, erklärt er im Interview mit dem Kicker (Print).

Allerdings sieht Klose auch noch Verbesserungspotenzial: „Werner verliert manchmal noch den Ball, weil er sich in einem schwierigen Winkel anbietet. Aber das sind Kleinigkeiten, er ist jung.“

Dreiecke bilden mit Timo Werner

Ein Problem, dass man Timo Werner in der Nationalelf mit engen Räumen Spaß und Wirkungskraft nehmen könnte, sieht Miroslav Klose nicht. „Mesut Özil oder Toni Kroos finden immer Lücken. Oder Thomas Müller: Er bietet sich wie Lars Stindl so an, dass er Timo den Ball durchlegen kann.“

„Und dann haben wir unser gewolltes Dreieck und die Querbälle, die wir haben wollen. Man muss den Spieler 2 einbinden, um Spieler 3 freizuspielen. Auf Doppelpässe reagiert heute jede Abwehr. Das Spiel über einen Dritten ist gefährlicher“, geht er ins fußballtheoretische Detail.

Miroslav Klose als DFB-Praktikant ganz nah dran an Timo Werner

Klose ist derzeit als Praktikant für die Stürmer der deutschen Nationalmannschaft zuständig. Dabei unterstützt er die Spieler sowohl im Training als auch in der Halbzeitpause von Spielen. Zum Beispiel will er Werner auch noch im Kopfballspiel trainieren. Man arbeite mit den Stürmern daran, dass sei „komplett werden, wie es Robert Lewandowski ist. Einen Stürmer wie ihn müssen wir heranbilden.“

In der kommenden Woche wird Miroslav Klose aber wahrscheinlich darauf verzichten müssen, Timo Werner zu trainieren. Beim Stürmer von RB Leipzig wurde eine Blockade der Halswirbelsäulen-Muskulatur sowie des Kiefergelenkes diagnostiziert, die man als Ursache für die Schwindelgefühle ansieht. Woher die Probleme kommen, ist noch unklar. Ralf Rangnick hatte gestern zur Verletzung von Timo Werner erklärt, dass es „keinen Sinn macht, jetzt zum DFB zu fahren“.


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