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Wieder Ärger um RB-Mütze im Willkommenspaket der Stadt Leipzig

Die Stadt legt einem Paket für frischgebackene Eltern eine Mütze des Bundesligisten aus Leipzig bei. Das passt gewöhnlich nicht jedem, wie das Facebook-Postings eines Chemie-Fans unterstreicht.

BSG-Marketingleiter möchte lieber Lok als Red Bull

Dabei müsse es nicht gleich sein eigener Verein sein, aber Leipzig habe mehr Fußballmanschaften als RB zu bieten, die es im Rahmen der Aktion zu unterstützen gelte. Seine eigenen Kinder könnten später selbst entscheiden, wem sie zujubeln, aber im Stadt-Marketing möchte er die Babykleidung mit dem Aufdruck „Schnuller-Verteidiger“ nicht sehen. Auf Facebook bekommt sein Post reichlich Aufmerksamkeit unter Leipzigern.

Dabei ist einigen auch nicht entgangen, dass der kritische Fan in einer Doppelfunktion aktiv ist: Bei seinem Verein ist er Marketingleiter. Immerhin sähe er sogar eine Mütze des Rivalen Lok Leipzig lieber in der Babybox, als die des von Red Bull bis in die Bundesliga gesponserten Vereins.

Babybox sorgt häufig für Entrüstung

Es ist nicht das erste Mal, dass die Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadtmarketing für Unmut sorgt. Das Willkommenspaket wird allen frischgebackenen Eltern zugeschickt und enthält diverse kleine Geschenke. Dass ein Merchandise-Artikel von RB Leipzig beiliegt, gefällt naturgemäß nicht jedem.


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