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Franzosen-Duo als Zukunft der Innenverteidigung bei RB Leipzig

Ibrahima Konaté gegen Kölns Sturmtank Jhon Cordoba, Dayot Ipamecano schaut zu (von links, Foto: imago).

Ibrahima Konaté gegen Kölns Sturmtank Jhon Cordoba, Dayot Ipamecano schaut zu (von links, Foto: imago).

Dayot Upamecano hat sich bei RB Leipzig unter Ralph Hasenhüttl bereits seinen Stammplatz gesichert. Gegen Köln überraschte Hasenhüttl mit einem weiteren Neuzugang. Marvin Compper darf sich warm anziehen, wie die Bild schreibt.

Konaté aus der U19 zu den Profis

Ibrahima Konaté ist neben Philipp Köhn einer aus dem Profikader, dem man ganz viel Zeit geben wollte. Seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz im Trikot von RB Leipzig gab er in der U19 beim 0:0 gegen Dynamo Dresden. Unter den Augen von Ralph Hasenhüttl, der die ersten 20 Minuten genau verfolgte. Anscheinend leistet er sich dort und im Training bei den Profis nicht die größten Wackler, denn gegen den FC Köln brachte der RB-Coach sogar beide Jungverteidiger.

Kumpels Upamecano und Konaté gemeinsam gegen FC Köln

Damit ging er durchaus viel Risiko ein, denn gerade die Defensive steht bei RB Leipzig unter Beobachtung. Und sicher funktionierte in Köln noch nicht alles, aber das Ergebnis gab ihm am Ende recht. Hinzu kommt, dass „Upa“ und „Ibra“ auch privat bestens miteiander können. Man spricht dieselbe Sprache, beide feierten erst ihren 18. Geburtstag. Auf dem Platz wirkt Konaté noch ein Stück jugendlicher als Upamecano. Aber beide machen in ihrem Auftreten deutlich, von welcher Energie ihr Spiel lebt. Kleinere Unsicherheiten, die in erster Linie durch Erfahrung verhindert werden, waren schnell verziehen.

Was passiert mit Marvin Compper?

Deswegen ist aktuell für den alten Rangnick-Weggefährten Marvin Compper kein Platz. Sein Vertrag hatte sich im Vorjahr noch verlängert. Nun wächst er schneller in die Rolle als Backup, als ihm lieb ist. Es aus eigener Kraft wieder in die Startelf zu schaffen wird schwierig. An Kapitän Willi Orban führt so schnell kein Weg vorbei, aber das Beispiel Upamecano zeigt, dass man der Jugend bei RB durchaus auch längerfristig vertraut. So sollte Hasenhüttls Risikofreude auch als Signal an alle Stammspieler verstanden werden: Seht her, ich meine es ernst.