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Elfjährige träumt bei RB Leipzig von Fußballkarriere

Im Nachwuchsleistungszentrum bei RB Leipzig kicken viele Talente aus ganz Deutschland. Nicht nur bei den Jungs, sondern auch in der Mädchenmannschaft träumen manche von einer großen Karriere, wie die elfährige Silja Bäßler in der Sächsischen Zeitung erzählt.

Vom Turmspringen zur Fußballerin

Eigentlich hatte sie beim SC Riesa früh mit dem Turmspringen begonnen, war deswegen auch auf einer Sportschule. Nur verlor sie in der zweiten Klasse die Lust am Solo-Sport und wechselte zum Fußball. Dort kann man bis zur C-Jugend auch bei den Jungs mitkicken, was sie noch immer in der zweiten D-Jugend bei BSG Stahl Riesa tut. Zusätzlich hat sie aber, wie einige Mitspielerinnen bei RB Leipzig, ein Zweitspielrecht des Sächsischen Fußballverbands für den 80 Kilometer entfernten Verein in Leipzig.

„Jungs vertragen im Zweikampf mehr“

Hier spielt sie in einer reinen Mädchenmannschaft. Und hat mehr Spaß. „In Leipzig spiele ich lieber“, was allerdings auch daran liegt, dass sie hier öfter gewinnt. Ansonsten tritt sie lieber gegen Jungs an: „Die vertragen im Zweikampf mehr als Mädchen“, so die junge Fußballerin. Nachdem sie beim Sichtungstraining angemeldet war, erkannte man in Leipzig ihr Talent und so pendelt sie nun wöchentlich bis zu 300km. Schließlich verfolgt sie große Ziele. In die Kreis- und Landesauswahl hat sie es schon geschafft. Ihr Traum wäre es, irgendwann mal für Deutschland zu spielen.

 


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