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Sieg gegen FC Porto als letzte Chance für RB Leipzig

RB Leipzig empfängt nach dem Auswärtssieg gegen Borussia Dortmund den FC Porto voller Selbstvertrauen. Damit es vor heimischem Publikum (Dienstag, 17. Oktober ab 20.45 Uhr) endlich einen Sieg in der Champions League gibt, will Ralph Hasenhüttl ein kompakt verteidigendes Team auf dem Platz sehen.

Bundesliga und Borussia Dortmund sind abgehakt

Taktisch sei das kommende Spiel mit der letzten Bundesligapartie kaum zu vergleichen. „Dortmund ist auf alle Fäll kein großes Thema mehr heute. Wir haben uns nach dem Spiel gefreut, dass wir es gut gemacht haben.“ Auch insgesamt ist RB Leipzig in der Meisterschaft nun längst im Soll. „Wir haben aus acht Spielen sechzehn Punkte geholt, davon fünf mal auswärts und drei mal zuhause. Das ist eine tolle Leistung, die wir geboten haben“, so der Österreicher.

Dritte Bewährungschance für RB Leipzig

Jetzt geht es aber in der Königsklasse darum, sich endlich zu bewähren. Oder zu überraschen, wie Hasenhüttl es zuvor immer nannte. Auch wenn die Champions League in Leipzig „eigentlich so nebenher läuft.“ Hier biete sich eine Riesenchance, auf sich aufmerksam machen. „Ich glaube, dass wir vor allem unsere Heimspiele gewinnen müssen.“Ich will nicht von einem Pflichtsieg sprechen, aber wenn wir eine Chancen aufs Weiterkommen wahren wollen, müssen wir den Dreier holen.“ Wir waren gegen Monaco knapp dran, morgen müssen wir einen Schritt mehr tun.

Robuster Gegner FC Porto erfordert taktische Disziplin

„Es ist ein sehr guter Gegner der da auf uns wartet, eine sehr robuste und wuchtige Mannschaft. Vor allem vorne in der Spitze mit viel Entschlossenheit“, analysierte er die kommende Aufgabe. Porto habe starke Spieler vorne mit Yacine Brahimi und Vincent Aboubakar, die vorne den Unterschied machen können, aber RB Leipzig tue gut daran, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, so Bruma.

Ralph Hasenhüttl forderte daher in erste Linie geordnete Arbeit gegen den Ball. „Da müssen wir höchst konzentriert arbeiten, um Chancen nicht zuzulassen. Viele Räume von den Portugiesen zu bekommen erwartet er nicht, „es wird daher wieder ein sehr disziplinierter Auftritt verlangt werden.“ Gegen den FC Porto steht das Ergebnis über allem. „Es wird nicht so ein Spekatel wie in Dortmund, weil es nicht so offen geführt wird. Es wird von viel Taktik geprägt sein, sodass Kleinigkeiten entscheidend sind“, so der RB-Coach.