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Oliver Mintzlaff fordert Schutz für Naby Keita

Im Sport1-Doppelpasss mit RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff war auch die Partie im DFB-Pokal nochmal Thema, bei der Naby Keita zum wiederholten Mal vom Platz gestellt wurde. Bei RB Leipzig sah man eine Ungleichbehandlung gegenüber dem zuletzt unglücklich agierenden Leistungsträger.

Oliver Mintzlaff fordert Schiri-Schutz für Naby Keita

„Die erste gelbe Karte war ja keine. Und wenn er sie gibt, hätte er sie auf der anderen Seite auch geben sollen“, so Mintzlaff über den Spielverlauf der Pokalpartie. Denn Keita wurde von den Bayern häufig hart getroffen. Möglicherweise, um ihn zu reizen. Sicher aber, weil er ein Schlüsselspieler bei RB Leipzig und nur schwer zu verteidigen ist.

Zur Spielweise von Naby Keita gehört eben auch, dass er meist zu flink ist für seine Gegenspieler, sagte auch Oliver Mintzlaff. „Ich finde eher, dass ein solcher Spieler geschützt werden muss. Das ist in dem Spiel überhaupt nicht passiert“, forderte der RB-Geschäftsführer, der den Vergleich zu Franck Ribery vom FC Bayern suchte.

Alleinstellungsmerkmal in der Bundesliga

Thomas Strunz hob dann nochmal zu einem Loblied auf den Guineer an, der in beiden Spielen gegen den FC Bayern eine herausragende Rolle spielte. „Für mich ist es ein Box-to-Box-Spieler, der im Mittelfeld alles spielen kann.“ Nicht nur als Balleroberer, sondern auch im Spiel nach vorne ist er von Keitas Qualitäten begeistert. „Es gibt in der Bundesliga nicht viele solche Spieler. Leon Goretzka ist ein ähnlicher Typ, der diese langen Wege in hohem Tempo gehen kann.“

RB Leipzig hätte Keita gerne behalten

Naby Keita war seit dem 4. Spieltag nicht mehr an einem Tor beteiligt und holte sich seit September schon den dritten Platzverweis ab. Einen Leistungsabfall konnte sein Chef aber nicht erkennen. „Unabhängig davon, dass er an keinem Tor beteiligt war, war er im Pokal einer der besten auf dem Platz. Er ist einer, der immer viel ackert und Spieler auf sich zieht“, lobte Mintzlaff. Und führte weiter aus: „Wir sind froh, dass wir Naby Keita haben, auch wenn es zuletzt zu keiner Torbeteiligung kam. Wir hätten ihn auch gerne behalten.“

Armin Veh: Kein Leistungsabfall bei Naby Keita

Ausgerechnet in seiner Abschiedssaison fehlt er nun ständig durch Sperren. Einen Zusammenhang sieht Mintzlaff aber nicht. „Er war sicherlich in der Wechselphase mit den Gedanken mal woanders, bis wir ihm gesagt haben: ‚Nein, wir geben dich nicht ab‘. Das hat natürlich gebraucht, bis auch Naby akzeptiert hat, dass er den Weg mit RB weitergeht.“ Einen Leistungseinbruch konnte auch der ehemalige Bundesligatrainer Armin Veh nicht erkennen. „Es ist ein ganz wichtiger Spieler und er wird auch noch wichtig werden. RB Leipzig hat ja noch Ziele in dieser Saison“, wagte er sich in einer Prognose.


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