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Kevin Kampl: Geheimtraining „nicht umsetzen können”

RB Leipzig hatte vor dem 1:3 (0:1) in Porto am Dienstagmorgen eigens noch einmal geheim in Leipzig an Automatismen gefeilt – ohne Erfolg. Kevin Kampl verriet nach dem Spiel, was trainiert wurde – und was nicht geklappt hat.

Kevin Kampl: „Es waren einige Lücken da”

Der Spielmacher sagte zu den Inhalten des geheimen Training: „Wir haben versucht, schnell Bälle zu gewinnen. Das ist uns auch gelungen, aber wir haben es versäumt, geradlinig nach vorn zu spielen, haben uns zu oft nach hinten weggedreht. Wir hätten nach den Ballgewinnen schnell nach vorn in die Tiefe spielen sollen. Da waren auch einige Lücken da. Wir haben das nicht richtig umsetzen können, was wir wollten.”

Selbstkritisch sagte Leipzigs Topzugang (20 Millionen Euro): „Wir sind zu wenig ins letzte Drittel gekommen, hatten zwar viel Ballbesitz, haben aber nicht wirklich etwas damit angefangen. Zu viel quer gespielt, zu viel klein, klein, was nicht unser Spiel ist. Unser Spiel ist geradlinig. Porto hat schlau gestanden auf dem Platz, sie haben die Räume hervorragend verteidigt, sie wussten, dass wir diese tiefen Bälle spielen wollen.”

Stattdessen patzen unter anderem Kampl und Kapitän Willi Orban – beide erfahrene Spieler – bei den Standard-Gegentoren. Das konkrete Abwehrverhalten war jedoch nicht Trainingsinhalt gewesen, sondern nur das Vermeiden von Standards in der Nähe des Strafraums.


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