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Ralf Rangnick glaubte früh an Nationalspieler Marcel Halstenberg

Schon vor zwei Jahren hat Ralf Rangnick daran geglaubt, dass Marcel Halstenberg Nationalspieler werden kann.

Ralf Rangnick überzeugt Marcel Halstenberg in sechsstündigem Gespräch

Damals holte der Sportdirektor den Linksverteidiger in einem zweitligainternen Wechsel vom FC St. Pauli zu RB Leipzig. Zuvor hatte er sich bei Hannover 96 und Borussia Dortmund nicht durchsetzen können.

„Ich kann mich noch genau daran erinnern“, denkt Marcel Halstenberg im Interview mit Sportbild (Print) an seine Verhandlungen mit RB Leipzig zurück. „Ich fuhr mit dem Zug nach Leipzig, führte ein knapp sechsstündiges Gespräch mit Ralf Rangnick. Er erklärte mir alles, nicht nur die Philosophie und die Ziele von RB.“ Und erklärte Halstenberg, dass der bei RB zum Nationalspieler wachsen könne.

Marcel Halstenberg rechnete nicht mit Einladung von Jogi Löw

Trotz Angeboten von Hannover und Mainz aus der ersten Liga ging Marcel Halstenberg schließlich für rund 3 Millionen Euro Ablöse nach Leipzig. Wo sich Rangnicks Prognosen inzwischen erfüllt haben, denn Jogi Löw holte Halstenberg mit inzwischen 26 Jahren erstmals zum Nationalteam.

Es sei „ungewöhnlich“ so spät zur Nationalmannschaft berufen zu werden. „Ich habe auch nicht wirklich damit gerechnet, vom Bundestrainer eingeladen zu werden. Umso glücklicher bin ich jetzt über die Berufung. Ich werde Vollgas geben und mich anbieten, um vielleicht sogar eine Chance zu haben, bei der WM 2018 dabei zu sein.“

Bei RB Leipzig hat sich Marcel Halstenberg deutlich verbessert

Entscheidenden Anteil an der Weiterentwicklung von Marcel Halstenberg habe auch Trainer Ralph Hasenhüttl. „Mein Defensivverhalten habe ich unter ihm verbessert. Er fordert außerdem von mir, insbesondere meine Kopfballstärke in der Offensive noch mehr einzubringen.“

Neben dem Sport hat Marcel Halstenberg auch privat sein Glück gefunden. Letztes Jahr heiratete er seine Frau Franziska. Schon seit 11 Jahren seien die beiden ein Paar. Für den Heiratsantrag hatte Halstenberg im Johannapark „in einem Pavillon Rosenblätter verstreut. Ich bin vor ihr auf die Knie gegangen und habe sie gefragt, ob sie meine Frau werden wolle. Es war so schön für uns, wir hatten beide Tränen in den Augen.“


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