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Länderspiele: Halstenberg „glücklicher Spätstarter“ – Forsberg träumt weiter

Am Freitagabend waren verschiedene Spieler von RB Leipzig bei Länderspielen im Einsatz. Marcel Halstenberg feierte sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Emil Forsberg kämpfte mit Schweden um ein WM-Ticket.

Marcel Halstenberg freut sich über gelungene Premiere

Marcel Halstenberg feierte im deutschen Team dabei eine solide Premiere. Gegen England gelang seinem Team in Wembley ein 0:0. Halstenberg verteidigte über die kompletten 90 Minuten meist sicher, blieb aber offensiv vor allem nach der Pause blass. Im Gegensatz zum Verein wurde Halstenberg von Jogi Löw in einer etwas offensiveren Rolle als linker Mittelfeldspieler vor einer Dreierkette in der Abwehr eingesetzt.

Halstenberg war mit seinem Debüt am ZDF-Mikro zufrieden: „Für einen Einstand war es nicht schlecht. Es hat viel Spaß gemacht, auch die Laufwege kennenzulernen und offensiver zu spielen. Der Trainer hat mir einen Tag vorher gesagt, dass ich von Anfang an spiele. Das war ein bisschen überraschend, aber er wollte mich halt sehen. Ich bin ein glücklicher Spätstarter“, spielte er auf sein Debüt mit erst 26 Jahren an.

Jogi Löw mit Halstenberg zufrieden – Timo Werner im Pech

Auch Bundestrainer Jogi Löw sah einen soliden Marcel Halstenberg: „Das war absolut in Ordnung. Er hat seine Aufgabe auf der linken Seite gut gemacht. Er hatte erst zwei Trainingseinheiten mit dem Team. Von daher war ich mit seiner Leistung zufrieden.“

Keinen glücklichen Abend verbrachte Timo Werner. Schon sehr früh in der Partie war der RB-Stürmer mit England-Keeper Jordan Pickford zusammengestoßen und musste am Nacken behandelt werden. Wegen Problemen mit der Halswirbelmuskulatur war er zuletzt länger ausgefallen. Anschließend konnte Werner zwei größere Chancen nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit war er kaum noch ins Spiel eingebunden. Nach 73 Minuten verließ er für Sandro Wagner das Feld.

Emil Forsberg mit Schweden auf WM-Kurs

Weiter von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland im kommenden Jahr träumen darf Emil Forsberg. Der Mittelfeldmann von RB Leipzig gewann das Playoff-Hinspiel mit Schweden gegen Italien mit 1:0. Der eingewechselte Jacob Johansson hatte das goldene Tor für die Gastgeber per abgefälschtem Fernschuss nach 60 Minuten erzielt.

Emil Forsberg hatte einige gute Szenen im Offensivspiel und war an vor allem vor der Pause an vielen gefährlichen Aktionen seines Teams beteiligt. Allerdings fehlte ihm gegen Italien das Schussglück. Nach vier Minuten setzte er einen direkten Freistoß aus 18 Metern weit über das Tor. Mitte der zweiten Halbzeit schoss er von der Strafraumgrenze etwas knapper vorbei.

Am Montag treten Italien und Schweden zum Rückspiel gegeneinander an. Der Gesamtgewinner aus Hin- und Rückspiel sichert sich ein Ticket für die Weltmeisterschaft in Russland.

Konrad Laimer trotz Tor mit Niederlage

Weniger erfolgreich war Konrad Laimer mit der österreichischen U21, die er in der EM-Qualifikation als Kapitän aufs Feld führte. Trotz Tor von Laimer nach 80 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:1 verliert Österreich  die Partie mit 1:3 gegen Serbien. Dabei spielte ein mehr als umstrittener Elfer für Serbien kurz vor Ende eine entscheidende Rolle.

Dadurch ist Österreich in Gruppe 7 der EM-Qualifikation nach vier Spielen mit sechs Punkten deutlich ins Hintertreffen geraten. Serbien führt die Gruppe mit vier Siegen aus vier Spielen an.

Auch Bruma mit Debüt

Nicht nur Marcel Halstenberg durfte ein Debüt feiern. Auch Bruma war erstmals für die portugiesische Nationalelf im Einsatz. Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde er im Testspiel gegen Saudi Arabien beim Stande von 2:0 eingewechselt. Die Partie endete durch einen Treffer in der Nachspielzeit 3:0.


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