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Jupp Heynckes: Bayern hätte bei Timo Werner zugreifen müssen

Jupp Heynckes hat dem FC Bayern eine Neuausrichtung der Transferpolitik empfohlen. „Du musst als Klub wie der FC Bayern auch bereit sein, mal einen Knaller zu verpflichten, der viel kostet“, sagte der Trainer der Münchner der Welt (Print).

Der Club habe es zudem verpasst, talentierte deutsche Nachwuchsspieler nach München zu transferieren, meinte Heynckes. „Einen Timo Werner hätte ein Klub wie der FC Bayern vor Jahren aus Stuttgart holen müssen“, kritisierte der Coach. „Der hätte hier sehr gut lernen können.“

Timo Werner ein sehr gutes Gesamtpaket

Gelernt hat Timo Werner stattdessen einst beim VfB Stuttgart und seit mehr als einem Jahr bei RB Leipzig. Bei seinem neuen Klub wurde Timo Werner auch zum Nationalspieler. Gegen England absolvierte der 21-Jährige bereits sein neuntes Länderspiel. Auch wenn er gegen England glücklos blieb, erzielte er bereits sechs Tore.

Gerald Asamoh sieht Timo Werner deshalb im Kicker bereits als sehr wichtigen Spieler für Deutschland an. Er ist „stark im Abschluss, sehr schnell, er kommt hinter die Abwehr und schafft Räume in der Tiefe. Das Gesamtpaket ist bei Timo Werner einfach sehr, sehr gut.“

Gerald Asamoah sieht in Timo Werner Erfolgsfaktor für Deutschland

„Es freut mich, dass er nach den Toren fürs Nationalteam zuletzt von den Fans gefeiert wurde“, erklärt Asamoah weiter. „Nach seiner Schwalbe in der Bundesliga waren die Anfeindungen sehr heftig, ich finde: zu heftig. Er hat sich entschuldigt und ist nicht der einzige Spieler, der mal so einen Fehler gemacht hat.“

„Ich bin sicher: Bei der WM wird ganz Deutschland hinter Werner stehen, wir brauchen einen solchen Stürmer, mit ihm können wir das Turnier gewinnen. Ähnlich wichtig war beim WM-Triumph 2014 Thomas Müller“, sieht der ehmalige Schalker Stürmer in Timo Werner einen entscheidenden Erfolgsfaktor für das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft in Russland 2018.

(mit DPA)


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