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Red-Bull-Basejumper verliert sein Leben im Himalaya

Viele Fußballfans äußern in der Bundesliga ihr Missfallen über den Neuling, der es in seiner ersten Saison gleich in die Champions League geschafft hat. Weil Red Bull als Geldgeber hinter dem Erfolg steht, wurden auch die Extremsport-Aktivitäten des Konzerns kritisiert. Am vergangenen Samstag kam es erneut zu einem Todesfall, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet.

Red Bull bestätigt Sprung in den Tod

Waleri Rosow wurde nur 52 Jahre alt und verbrachte einen Großteil seines Lebens am Limit. Das Risiko, dass ihn einer seiner Sprünge mit dem Wingsuit in den Tod führen kann, war ihm wie allen anderen Extremsportlern durchaus bewusst. „Ich darf das Glück nicht zu oft herausfordern“, hatte Rosow 2012 gesagt. Bei seinem letzten Sprung am Wochenende wurde das traurige Realität. „Er prallte gegen die Bergflanke und überlebte nicht“, sagte Mingma Gelu Sherpa vom organisierenden Seven Summits Club der Nachrichtenagentur AFP. Am Montag bestätigte Rosows Sponsor Red Bull das Unglück in einer offiziellen Anteilnahme.

Immer wieder Todesfälle bei Red-Bull-Stunts

Der erfahrene Sportler ist bei weitem nicht der Erste Red-Bull-Athlet, dem seine Leidenschaft das Leben kostet. Die Stuntpiloten Michael Leusch und Guido Gehrmann, der Schneemobil-Fahrer Caleb Moore, der Motorradpilot Toriano Wilson, Motocrosser Eigo Sato sowie die Basejumper Eli Thompson, Shane McConkey, Ueli Gegenschatz sind ebenfalls in den letzten sieben Jahren beim Ausüben ihres Berufs verstorben. Das Verschieben der Limits ist Red Bulls Firmenmotto, weswegen der Getränkehersteller in den Augen vieler eine Teilschuld an den Schicksalen trägt.


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