Seite neu laden

„Geisterspiel“ bei AS Monaco spielt RB Leipzig in die Karten

Die Fans von RB Leipzig machten beim AS Monaco Stimmung. Die Heimfans eher nicht. Foto: imago

Die Fans von RB Leipzig machten beim AS Monaco Stimmung. Die Heimfans eher nicht. Foto: imago

RB Leipzig gewann das Spiel gegen AS Monaco durch eine bärenstarke erste Halbzeit vor 1.200 mitgereisten Fans. Die Gastgeber hatten kaum etwas aufzubieten – erst recht keine Champions-League-Stimmung, wie die Mitteldeutsche Zeitung aus Monaco berichtet.

Hexenkessel in Istanbul, Geisterspiel in Monaco

Größer hätte die Fallhöhe kaum sein können zwischen zwei Partien in der Champions League. Während das Gastspiel bei Besiktas Istanbul für RB Leipzig eine beeindruckende Erfahrung war, die nicht spurlos an allen vorbeiging, musste man sich beim AS Monaco verwundert die Augen reiben. Schon vor dem Spiel war klar: für Fußballstimmung hat man im Fürstentum nicht so viel übrig. Die Ankunft im Stadion bestätigte MZ-Reporter Ulli Kroemer den Stellenwert des Fußballs.

AS Monaco in der Champions League ohne Fan-Support

Unter den Zuschauer war zwar auch Fürst Albert, aber viele Plätze blieben leer. Und die Stimmung war spätestens nach den ersten Gegentoren gespenstisch, denn dann versiegte auch der zaghafte Support der „Ultras“ aus Monaco und die Zuschauer bei Sky bekamen nur die mitgereisten Leipziger Fans zu hören. Für die lohnte sich die Reise zwar sportlich, denn RB hat nun noch eine Chance auf das Achtelfinale. Aber weder Stadion, Stimmung, noch das Drumherum konnten überzeugen.

Ralph Hasenhüttl: „Es war wie ein Heimspiel“

Immerhin hatte es für ihre Mannschaft ein Gutes. „Es war heute einfacher von draußen zu coachen, weil die Lautstärke im Stadion nicht so hoch war. Da konnte ich ein bisschen von außen eingreifen, das war ein Vorteil und für mich angenehmer“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl. „Anscheinend tun wir uns mit etwas leiserer Atmosphäre auswärts noch leichter. Es war phasenweise ein Heimspiel.“