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Davie Selke bemängelt fehlende Kommunikation

Davie Selke hat sich über die fehlende Kommunikation bei RB Leipzig in der letzten Saison beklagt. „Ich habe die meisten Aussagen über mich in der Zeitung gelesen“, erklärt er im Interview mit der Sportbild (Print).

Eigentlich wolle er „nicht mehr allzu viele Worte“ zu seinem Ex-Klub verlieren. Aber „ich habe gelernt, dass es auch sehr von handelnden Personen abhängig ist, ob man als Spieler seine Leistung bringen kann.“

Davie Selke fühlt sich endlich wieder wohl

Als Stürmer brauche er Vertrauen, um seine Leistung bringen zu können. „Das spüre ich jetzt wieder.“ Bei Hertha BSC „fühle ich mich das erste Mal seit Monaten wieder wohl in einem Verein“.

Im Sommer war ursprünglich auch ein Wechsel zu Werder Bremen ein Thema. Das scheiterte aber an der von RB Leipzig geforderten Ablöse. „Ich konnte mir eine Rückkehr zu Bremen sehr gut vorstellen, weil ich nach den Erfahrungen bei RB wieder einen Klub gesucht hatte, bei dem ich mich richtig wohl und zu Hause fühle“, erklärt Davie Selke dazu. „Daher waren auch die Angebote aus England nicht spannend, die ich hatte.“

Davie Selke hielt sich bei RB Leipzig zurück

„Ich denke, ich bin ein entspannterer Zeitgenosse“, führt Davie Selke weiter aus. „Ich habe im Mannschaftskreis oder dem Trainer-Team in Leipzig gegenüber nie etwas gesagt, was ich bereuen müsste. Aber den Dampf habe ich zu Hause abgelassen. Familie, Freundin und Freunde haben viel abbekommen.“

„Kurios“ findet es der Stürmer zudem, dass er nun „wieder Dutzende Nachrichten nach den Spielen“ bekommt. „In der schweren Zeit in Leipzig war das Handy meist ruhig. Wenn es nicht läuft, bleibt meist nur die Familie.“ Auch seine Freundin, der Berater und die U21-Trainer Horst Hrubesch und Stefan Kuntz seien als Rückhalt wichtig gewesen.


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