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Kritik an Wahl: Emil Forsberg nicht die Nummer 1 in Schweden

Zehn Jahre in Folge war Zlatan Ibrahimovic Fußballer des Jahres in Schweden. In dieser Saison war die Wachablösung dran. Emil Forsberg profitierte nicht davon. Das gefiel nicht jedem.

Andreas Granqvist und nicht Emil Forsberg ist Schwedens Superkicker

Mit Andreas Granqvist entschied sich die Jury für einen Defensivspieler. Damit wollte man nach Jahren, in denen ein Offensivspieler gewählt wurde, die Wichtigkeit der Defensive als Kern des schwedischen Fußballspiels auszeichnen.

Granqvist ist Kapitän der schwedischen Nationalmannschaft und schalte auf dem Weg zur WM in Russland Italien aus. Den Preis widmete er entsprechend auch dem ganzen Team.

Emil und Shanga Forsberg mit Wahl Granqvists unzufrieden?

Allerdings waren nicht alle mit dieser Wahl zufrieden. Wie BILD berichtet, war auch Emil Forsberg enttäuscht über die Entscheidung. Der Mittelfeldmann galt neben Mikael Lustig und Victor Nilsson Lindelöf als einer von vier Kandidaten für den Preis.

Shanga Forsberg wies als Reaktion auf die Wahl von Granqvist bei Instagram auf die Verdienste ihres Mannes hin. Der sei letzte Saison der beste Vorlagengeber in allen fünf europäischen Topligen gewesen.

Per Nilsson findet Forsberg-Nichtwahl unerklärlich

Rangnick-Assistent Per Nilsson erklärte via Twitter dass er es „völlig unerklärlich“ findet, dass Forsberg nicht den Guldbollen (übersetzt: Goldener Ball) bekommen hat, wie der Titel für den besten Kicker Schwedens heißt. Allerdings bekennt Nilsson auch, dass er aufgrund seiner Tätigkeit bei RB Leipzig nicht ganz unvoreingenommen ist.

Auch ins Spiel wird von BILD eine Rolle von Forsbergs Ex-Berater Stefan Pettersson gebracht. Der beiden haben sich einst im Streit von seinem Klienten getrennt. Pettersson ist als Manager an der Wahl des Schwedischen Fußballers des Jahres beteiligt. In der Jury saß er allerdings nicht. Die wird zu gleichen Teilen von Vertretern des Fußballverbandes Schwedens und von der Zeitung Aftonbladet gebildet.


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