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Kevin Kampl glaubt noch an das Champions-League-Achtelfinale

Nach dem überzeugenden 4:1 beim AS Monaco glaubt Kevin Kampl weiter an die Chance, in der Champions League zu überwintern und sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. Dafür muss man im letzten Heimspiel der Gruppenphase gegen Besiktas Istanbul mehr Punkte holen als der FC Porto im Parallelspiel gegen den AS Monaco.

Kevin Kampl überlegt, wo man in der Champions League Punkte verloren hat

„Mit unserem Publikum im Rücken werden wir alles reinhauen“, erklärte Kampl nach dem Spiel in Monaco. „Solange es eine Chance gibt, werden wir daran glauben und alles versuchen, um es noch zu schaffen. Wir müssen natürlich ein bisschen hoffen auf Monaco“, die mindestens ein Unentschieden holen müssen.

Dass man die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League nicht mehr in den eigenen Händen hat, findet Kevin Kampl „Ein bisschen bitter. Man überlegt: Wo hat man die Punkte liegen lassen? In Porto hätten wir einen Punkt mitnehmen können, wenn nicht sogar müssen.“

Kevin Kampl fände auch die Europa League attraktiv

Wenn es nicht mehr für die Champions League reicht, verfällt Kampl aber nicht in Trauer. „Auch die Europa League ist ein Top-Wettbewerb in Europa. Da spielen immer noch Topmannschaften mit, wenn man sieht, wer alles aus der Champions League rausgeht und in die Europa League muss. Wenn wir da überwintern sollten, werden wir da auch versuchen, so weit wie möglich zu kommen.“

Gegen Monaco habe man ein sehr gutes Spiel absolviert. „Wir haben das umgesetzt, was uns stark macht. Wir haben super nach vorne gespielt, super Ballgewinne im Mittelfeld gehabt, gute Chancen kreiert und frühe Tore gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann sehr gut runtergespielt. Da sieht man schon, dass wir im vergleich zu den anderen Spielen schon dazu gelernt haben in der Champions League“, betont der Mittelfeldmann, der in Monaco einer der besten Spieler auf dem Platz war, den Lerneffekt in dieser Saison.

Hoffnung auf schnelle Genesung von Marcel Sabitzer

Getrübt werde die Freude über das Spiel durch die Verletzung von Marcel Sabitzer. „Wir hoffen, alle, dass er schnell wieder bei der Mannschaft ist und fit wird, weil er ein sehr wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist. Wir brauchen ihn und hoffen, dass sich in den Untersuchungen nichts schlimmeres herausstellt.“

Nach dem Spiel sei man aber auch „ziemlich kaputt, weil wir vor 77 Stunden ein schweres Auswärtsspiel in Leverkusen hatten. Jetzt wieder ein schweres Auswärtsspiel, das zerrt natürlich an der Kraft.“ Und das nächste Spiel steht am Wochenende schon vor der Tür. Am Samstag (25.11.2017, 15.30 Uhr) tritt man in der Bundesliga gegen Werder Bremen an.

Kevin Kampl kann es als Sechser und als Zehner

Dann könnte Kevin Kampl wieder entweder auf der Sechs oder auf der Zehn antreten. In Monaco spielte er zuerst auf der Sechs und rutschte nach der Verletzung von Sabitzer auf die Zehn. „Ich kann beides spielen“, erklärt er zu der Frage, welche Rolle ihm mehr liegt. Sehr aktiv zu sein im Spiel mit dem Ball, gerade auch bei eigenem Ballbesitz, aber auch gegen den Ball immer wieder raus zu stechen, das sind meine Stärken. Wenn Marcel Sabitzer ausfällt und ich dann seine Position einnehme, mache ich das, was man von mir erwartet. Ich kann im Mittelfeld eigentlich jede Position spielen, ob links, rechts oder hinter den Spitzen.“

Bei RB Leipzig fühlt sich der Neuzugang von Bayer Leverkusen sehr wohl. „Wenn ich das Vertrauen kriege, wie ich es im Moment kriege,bringe ich auch meine Leistung. Das wissen die Leute hier. Die Mannschaft hat mich extrem gut aufgenommen. Ich bin gut integriert und habe Gott sei Dank jetzt nach längerer Zeit im Hotel eine eigene Wohnung, bin also auch privat angekommen.“


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