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Willi Orban nimmt Petér Gulácsi nach Patzer in Schutz

RB Leipzig machte gegen AS Monaco ganz früh den Deckel auf das Spiel, denn nach einer halben Stunde war die Partie beim Stand von 0:3 aus Sicht des Gastgebers bereits verloren. Trotzdem kassierte man wieder ein Tor nach einem Freistoß, bei dem Petér Gulácsi nicht gut aussah.

Probleme für RB Leipzig bei Standards

Dass RB Leipzig vor allem an Standards in der Defensive arbeitet, hatte man schon in den vergangenen Wochen thematisiert. Und dabei war es nicht unbedingt der Schlussman, der im Zentrum der Kritik stand. Auch Dayot Upamecano hatte vor dem Spiel nochmal darauf bestanden, in der Hintermannschaft besser zu kommunizieren. Gegen Monaco fiel der Gegentreffer nicht ins Gewicht, aber er resultierte erneut aus einem Freistoß.

Petér Gulácsi kommt nicht an den Ball

Petér Gulácsi hatte seinen Posten verlassen und hechtete dem Ball entgegen, aber verfehlte. Falcao konnte so ins leere Tor köpfen. „Es ist nicht gut gelaufen. Ich habe gedacht, er kann ihn klären“, kommentierte Willi Orban die Situation. Ein Torwart kommt nur heraus, wenn er sich sicher ist, das gehört zu den Basics. Nach dem Spielen, in denen Gulácsi sich zuletzt mehrfach auszeichnen konnte, offenbarte er hier wiederholt seine Schwächen in der Strafraumbeherrschung.

Willi Orban: „Es ist gut, dass er aktiv ist“

Sein Vordermann sah den Fehler aber keineswegs als so schlimm. „Im Endeffekt ist es aber gut, dass er aktiv ist. Er versucht auch bei Flanken besser rauszukommen und die Viererkette zu unterstützen, um Bälle mit den Händen zu klären“, so der RB-Kapitän. „Deswegen kein Vorwurf, weiter so schön aktiv sein“, machte er seinem Torwart Mut.


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