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Ralph Hasenhüttl: „Werder Bremen will unbedingt etwas mitnehmen“

Werder Bremen, der kommende Gegner in der Bundesliga (Samstag, 25. November ab 15.30 Uhr bei Sky), spielt seit zwei Spielen unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt. Ralph Hasenhüttl ließ vor dem Duell erahnen, dass er die Bremer als neu formierte Mannschaft erwartet.

Torgarant Max Kruse trifft wieder für Werder Bremen

Wieder mit dabei sein wird Max Kruse. Der hatte Hannover quasi im Alleingang mit drei Toren besiegt und wieder für ein Erfolgserlebnis im Abstiegskampf gesorgt. „Das ist, was Bremen in den letzten Wochen gefehlt hat. Es ist keine Mannschaft, die viele Gegentore kassiert“, wusste Hasenhüttl. Kruse könne also durchaus den Unterschied ausmachen und RB Leipzig wird sich etwas einfallen lassen, den Toptorjäger kalt zu stellen.

Zwei Spiele unter Florian Kohfeldt zur Analyse

Allerdings sah der RB-Coach, dass nicht nur Max Kruse der Schlüssel zum Erfolg ist. Auch Finn Bartels sei stark, habe gute Laufwege. Aber vor allem sitzt auf der Bank ein neuer Trainer, der mehr mitbringt, als den Wechselbonus. Immerhin hatten Ralph Hasenhüttl und sein Team zwei Spiele von Werder Bremen unter Florian Kohfeldt zum Analysieren. „Er ist ein neuer Trainer mit einer neue Philosophie. Da ist es wichtig, dass man schnell ein Gefühl bekommt.“ Die Mannschaft suche ein bisschen mehr ihr Heil in der Offensive, erkannte Hasenhüttl. Und hatte gesehen, wie Werder Bremen gegen Hannover 96 wunderbare Tore herausspielte. Deswegen will er mit RB Leipzig an die starke Leistung in Monaco anknüpfen. „Da waren wir von Anfang an richtig scharf.“

RB Leipzig gegen Werder Bremen wieder „richtig scharf“

Hasenhüttl ist gewarnt. „Wir treffen auf einen Gegner mit Ambitionen. Die sind heiß, wollen unbedingt etwas mitnehmen.“ Allerdings macht er sich wenig Sorgen, dass man die Bremer unterschätzen könnte. „Bis jetzt war es so, dass wir nach der Champions League immer fokussiert und konzentriert waren. Ich wünsche mir, dass das am Wochenende genau so der Fall sein wird.“ Einen großen Unterschied zum Duell gegen AS Monaco stellte er dann doch fest: Die Stimmung dort war ja „nicht so der Brüller“. Ich erwarte am Wochenende eine ganz andere Atmosphäre. Das wird dann eher das Highlight für die Woche, emotional betrachtet.“


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