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Bernardo über sein Premierentor: „Ich war sauer”

Bernardo strahlte nach dem 2:0 (1:0) von RB Leipzig gegen Werder Bremen über das ganze Gesicht. Zuvor auf dem Spielfeld hatte der freundliche Brasilianer jedoch so viel Furor entwickelt, dass er in der Schlussphase sein erstes Tor für RB erzielte und damit gegen starke, weil stets willige, drängende und ballsichere Bremer alles klar machte. Mit seinem dritten Schuss binnen zwei Minuten.

Bernardo: „Mein” Tor war schöner als das von Naby Keita

Kurz vor Schluss kam der Abwehrmann gleich dreimal gefährlich aus der Distanz zum Abschluss. Die ersten beiden Schüsse hatte Werder-Keeper Jiri Pavlenka noch gehalten (86.). Beim dritten Versuch, als Bernardo der Ball nach einer von Bremens Florian Kainz nur unzureichend abgewehrten Ecke abermals vor die Füße sprang, „war ich ein bisschen sauer”, berichtete der Linksfuß lachend. „Ich habe mir gedacht, nein, jetzt muss ich das Tor machen.” Sein gewaltiger Schuss schlug links neben dem Pfosten im Bremer Tor ein (87.), und die Leipziger unter den gut 40.000 Zuschauer tobten.

Bernardo: „Nach Monaco umso wertvoller”

Auf die Frage, ob sein Treffer oder der von Naby Keita (34.) schöner gewesen sei, sagte der 22-Jährige lächelnd: „Meins!” Und ernst gemeint: „Nach dem Sieg in Monaco ist es umso wertvoller, in der Bundesliga nachzulegen.”

Bernardo war erst zur zweiten Hälfte als Linksverteidiger ins Spiel gekommen. Marcel Halstenberg musste mit Muskelproblemen passen.

Mehr Reaktionen der Spieler und Trainer lesen Sie hier bei der Mitteldeutschen Zeitung.


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