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Timo Werner im Sportstudio: „Stand jetzt erfülle ich den Vertrag”

Timo Werner ist am Samstagabend erstmals im Aktuellen Sportstudio des ZDF zu Gast gewesen. Der Stürmer von RB Leipzig sprach unter anderem über das 0:4 gegen Hoffenheim, sein Vorbild Robert Lewandowski, seine „erste schwere Verletzung gegen Besiktas” und seine Zukunft. Das Gesprächsprotokoll.

Timo Werner über …

… das 0:4 gegen Hoffenheim

Werner versuchte zunächst, die höchste RB-Niederlage in der Bundesliga einzuordnen. „Hoffenheim hat genau das gemacht, was wir machen wollten, nämlich schnell umschalten”, sagte der Nationalstürmer. „Dass Hoffenheim dann genau unser Spiel durchzieht, haben wir vor dem Spiel auch nicht gedacht.”

… sein Vorbild Robert Lewandowski: „Noch torgeiler werden”

Zwar bezeichnete RB-Sportdirektor Ralf Rangnick Timo Werner im Torabschluss bereits jetzt als „einen der besten Spieler, die wir in Europa haben”. Dennoch sieht sich Werner weiter als Lernenden. „Ich hoffe, meine Limits sind noch nicht erreicht”, sagte der 21-Jährige. „Es gibt so viele Stürmer in der Bundesliga, von denen ich mir etwas abschauen kann.” Zum Beispiel Robert Lewandowski, von dem sich Werner „gezielte Laufwege” abschauen kann und „noch torgeiler zu werden”.

… die Lehren aus seiner Schwalbe

„Ich habe mit viel mehr Druck umgehen müssen als viele andere Spieler”, so Werner. „Es hat mich abgehärtet. Ich habe meine Lehren daraus gezogen: Ich falle nie mehr so schnell hin beziehungsweise stehe schneller wieder auf.”

… seine Stressreaktion gegen Besiktas Istanbul

Seine schwindelbedingte Auswechslung und die darauffolgende Zwangspause bezeichnete der gebürtige Stuttgarter als seine „erste schwere Verletzung”. Über die Gründe sagte er: „Stress trifft es ganz gut. Ich habe viele Spiele gemacht. Irgendwann sagt der Körper auch mal nein. Mir war an dem Tag eh schon schwindelig. Dass das dann auch während des Spiels nicht besser wird, war mir nicht bewusst. Irgendwann ging es dann nicht mehr.”

… seinen Vertrag bei RB Leipzig und seine Zukunft

RB Leipzig befindet sich derzeit in Gesprächen mit Werners Berater Karlheinz Förster über eine vorzeitige Verlängerung des bis 2020 datierten Kontrakts von Werner. Der Angreifer sagte nun: „Stand jetzt erfülle ich den Vertrag. Zur Zeit haben wir so viele wichtige Spiele, dass keine Zeit bleibt für andere Gedanken.” Als große Vereine, die die realistische Chance haben, die Champions League zu gewinnen, und die irgendwann interessant für ihn sein könnten, nannte Werner Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United und Bayern München.


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