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Bund stimmt Stadionkauf durch RB Leipzig zu

Es schien nur noch eine Formalität, aber von der Zustimmung des Bundes zum Ankauf der Red Bull Arena hing die endgültige Entscheidung ab, ob RB Leipzig zukünftig im vereinseigenen Wohnzimmer spielen darf.

RB Leipzig spielt bis 2040 im alten Zentralstadion

Nach Informationen von RBlive ist diese letzte Hürde nun auch genommen. Vor genau einem Jahr gab RB Leipzig in der wichtigen Stadionfrage bekannt, dass man sich dazu durchgerungen hatte, im ehemaligen Zentralstadion zu verbleiben. Pläne, eine Arena außerhalb der Stadtgrenzen zu bauen, wurden verworfen. Auch, weil man die Bedeutung des Innenstadtstadions für Fans und Stadt Leipzig erkannte, werden die Spiele von RB Leipzig dauerhaft im Stadtzentrum ausgetragen.

Alles wartete auf Zustimmung durch den Bund

Dabei war nicht absehbar, wie lange sich der letzte Schritt zur Anbahnung des Kaufs der Red Bull Arena zieht. Genaugenommen kauft RB Leipzig die Betreibergesellschaft ZSL und wird sich verpflichten, bis 2040 den Spielbetrieb zu gewährleisten. Andernfalls fiele das Stadion für einen symbolischen Euro wieder zurück an die Stadt.

Die hatte Mitte Oktober einen entsprechenden Beschluss verabschiedet und seitdem wartete man auf das Okay durch den Bund. Der musste dem Verkauf zustimmen, weil er einst den Umbau in wesentlichem Maße mitfinanziert, dies aber an Bedingungen beim Stadionbetrieb geknüpft hatte. Jetzt kann der Kauf erfolgen und die Pläne zum Umbau vorangetrieben werden. Ab Sommer 2018 soll die Red Bull Arena schrittweise auf bis zu 57.000 Plätze ausgebaut werden.


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