Seite neu laden
-

RB Leipzig bleibt cool nach Hoffenheim-Klatsche

In der Champions League wartet der Gruppenerste Besiktas Istanbul auf RB Leipzig. Ralph Hasenhüttl und seine Mannschaft sahen vier Tage vorherbei der TSG 1899 Hoffenheim nicht gut aus.

Hasenhüttl sieht nach 0:4 keinen Anlass für Änderungen

Nur, dass das erwartungsgemäß in den Köpfen bei RB Leipzig keine Rolle spielt, wie der RB-Trainer auf der Pressekonferenz vermittelte. Vier Gegentore, kein einziges selbst erzielt und am Ende mit den eigenen Waffen geschlagen, resümierte man noch am Wochenende. Dennoch verfuhr das Trainerteam vor dem Entscheidungsspiel gegen Istanbul wie immer. „Die Aufarbeitung eines solchen Spieles passiert wie die Aufarbeitung eines Sieges. Mit derselben Intensität, derselben Zeit und denselben Inhalten. Gutes wird dabei herausgenommen, schlechtes angesprochen“, blieb Hasenhüttl betont cool, auch wenn es am Mittwoch nochmal um einen Meilenstein der Saison geht.

Niederlage gegen Hoffenheim schnell abgehakt

Auch wenn man in einem Spiel sieht, dass auch mal etwas ganz daneben geht wie in Hoffenheim. Dann diskutiere man innerhalb des Trainerteams auch Grundsätze über die Herangehensweise. „Und dann bekommt die Mannschaft Ansätze an die Hand, es besser zu machen.“ Natürlich war die Höhe der Niederlage ungewöhnlich, denn die tiefstehenden Hoffenheimer nutzten nicht hellwache Leipziger eiskalt aus wie beim 3:0 durch Serge Gnabry. Aber der Fokus lag recht schnell auf Istanbul, denn die angesprochenen Qualitäten braucht man schon am Mittwoch.

Kevin Kampl kann „ruhig auch mal ein Tor schießen“

 

Was das ist, wusste Kevin Kampl. „Wir müssen uns besser bewegen in die Räume, Tiefgang haben. Das haben wir nicht so gut gemacht gegen Hoffenheim.“ RB Leipzig muss mutiger hinten rausspielen und den direkten Weg nach vorne suchen. Da wird auch er gefragt sein, diesmal als Spielgestalter. Emil Forsberg und Marcel Sabitzer fallen aus, deswegen wird Kampl auf die Zehn rücken. Dort sieht ihn Hasenhüttl von seinen Anlagen her auch hervorragend. „Er hat viel Tempo und ist auch im Eins-gegen-Eins mit Ball stark“, so der RB-Coach. Und wünscht seinem Neuzugang auch mal einen eigenen Treffer. „Er kann ruhig auch ein Tor schießen auf der Position.“ Für Kampl selbst zählt nur der Sieg: „Mir ist es relativ egal, wo ich spiele. Ich werde mich in den Dienst der Mannschaft stellen.“ RB Leipzig sieht sich gerüstet für einen Sieg gegen Istanbul, die Stimmung beim Abschlusstraining war gut. „Wir sind bereit, morgen gute Reaktion zu zeigen“, versprach Kevin Kampl.


Jetzt die RBLive-App herunterladen: