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Fan-Krach bei RB Leipzig: Oliver Mintzlaff bemüht sich um Ruhe

Vor vier Wochen ist unter Fans von RB Leipzig ein Streit eskaliert, bei dem es um eine politische Auseinandersetzung zwischen linken und rechten Strömungen gehen soll. Nun ist auch Geschäftsführer Oliver Mintzlaff daran gelegen, den Zwist aus dem Stadion zu halten, wie RB-Fans.de vom Treffen der offiziellen Fanclubs bekannt gab.

Verwirrung um Übergriffe unter Fans von RB Leipzig

„L.E.-United“ formierte sich nach den Vorfälle in Dortmund und gibt sich als Schutztruppe für andere RB-Fans latent gewaltbereit. Bei einer Schlägerei in einer RB-Kneipe sollen Mitglieder der Gruppe einem Anhänger der „Red Aces“ die Nase gebrochen haben. Im Nachgang der Geschichte entzündete sich auch auf Facebook ein Streit über die Vorgänge des Abends. Auf Seiten von L.E. United will man nichts über die Zugehörigkeit der Mitglieder gewusst haben. Anschließend empörte sich die Gruppe über einen angeblichen Augenzeugen des Vorfalls, der mit einem gefaketen Facebook-Profil die Sichtweise der Red Aces unterstützte.

RB Leipzig will Politik aus dem Stadion halten

Damit die Anfeindungen innerhalb der RB-Fanszene nicht weiter eskalieren, hat Oliver Mintzlaff die beiden Seiten des Konflikts kontaktiert und möchte die Streitigkeiten begraben. Zuvor hatte L.E. United eine Abmahnung des Vereins erhalten und wollte dagegen, sowie gegen die Diffamierung als Nazis juristisch vorgehen. Bei RB lehne man grundsätzlich die Äußerung von politischen Themen im Stadion ab, betonte Mintzlaff laut RB-Fans.de auf der Veranstaltung.


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