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Besiktas-Ersatzkeeper als Spieler des Spiels

Normalerweise sitzt Tolga Zengin bei Besiktas Istanbul nur auf der Bank. Weil Coach Senol Günes im Spiel bei RB Leipzig aber einige Stammkräfte schonte, kam der 34-jährige zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison, sein erster Einsatz in der Champions League.

Tolga Zengin bringt Spieler von RB Leipzig zur Verzweiflung

Und dieser Einsatz hatte es aber in sich. Denn Zengin brachte in dem Spiel die RB-Spieler reihenweise zur Verzweiflung. Egal ob Bruma, Keita, Kampl oder Werner. Bis auf den unhaltbaren Gegentreffer in der 87. Minute brachte der Torwart an jeden Ball noch den Arm oder den Fuß. Insgesamt zehn Paraden wurden für ihn gezählt.

Zum Vergleich: Peter Gulacsi hält in der Bundesliga pro Partie ungefähr drei Bälle und bekommt gerade mal 4,3 Bälle pro Partie aufs Tor. Nachvollziehbar, dass Kapitän Willi Orban nach dem Spiel davon sprach, dass Zengin „das Spiel seines Lebens“ gemacht hat.

Naby Keita und Peter Gulacsi überzeugen bei RB Leipzig

Auch für den Kicker war Tolga Zengin der Mann des Abends. „Tolga Zengin glänzte besonders in der zweiten Halbzeit, insbesondere im Eins-gegen-eins, machte gleich fünf Leipziger Großchancen zunichte“, so die Begründung.

Auf Seiten der Gäste sah das Blatt noch den Siegtorschützen Talisca und Jeremain Lens besonders stark. Bei RB Leipzig fand man vor allem Naby Keita und Peter Gulacsi sehr gut. Der RB-Torhüter verhinderte in der Schlussphase in Unterzahl mit mehreren Paraden eine höhere Niederlage. Am Ende kam der ungewöhnlich stark beschäftigte Gulacsi auch auf acht Paraden.


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