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„Null Ernüchterung“: RB Leipzig stolz auf Europa League

Timo Werner und RB Leipzig klatschen Beifall nach dem Spiel gegen Besiktas Istanbul. Jetzt geht es in der Europa League weiter. Foto: imago

Timo Werner und RB Leipzig klatschen Beifall nach dem Spiel gegen Besiktas Istanbul. Jetzt geht es in der Europa League weiter. Foto: imago

Ralph Hasenhüttl wird am Montag die Auslosung der Europa League (Montag, 11.Dezember ab 12 Uhr im Livestream) für RB Leipzig nicht mitverfolgen. Das aber auch nur, weil er wohl auf dem Trainingsplatz steht. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Mainz 05 erklärte er, wieso es „null Ernüchterung“ darüber gab, dass man jetzt nur im zweiten internationalen Wettbewerb spielt.

RB ohne größeren Erwartungen an die Champions League

Am Mittwochabend besiegelte die Niederlage gegen Besiktas und der Sieg des FC Porto alle Träume vom Achtelfinale in der Königsklasse. Trotzdem war Ralph Hasenhüttl am Ende zufrieden mit der Gesamtausbeute. „Wir sind sicherlich neu und frisch in dem Wettbewerb und konnten nicht so viel erwarten von der jungen Mannschaft.“ Am Ende zog man mit dem FC Porto und Besiktas Istanbul gegen eine portugiesische und eine türkische Mannschaft den Kürzeren.

Zieht die Premiere League davon?

Von den übrigen Mannschaften in der Runde der letzten 16 sind in diesem Jahr fünf englische Mannschaften dabei. Ob damit der Vorsprung der millionengeschwängerten Premiere League deutlich wird? „Es spiegelt schon wieder, dass dort die besten Spieler hin tendieren. Und auch in Zukunft investiert wird, um sich weiter zu verstärken“, sah Ralph Hasenhüttl ein Ungleichgewicht in der Königsklasse. „Aber man muss sich um den deutschen Fußball keine Sorgen machen, beruhigte er. Wenn RB Leipzig es schaffe, sich nochmal zu qualifizieren sei er überzeugt, dass man es im nächsten Jahr besser macht.

Ralph Hasenhüttl: „Stolz, dass wir weiter spielen dürfen“

Jetzt geht es erstmal um die Europa League. Die werde aufgrund der Größe des Wettbewerbs und den vielen Mannschaften aus kleineren Verbänden häufig zu klein geredet. Dazu müsse man sich nur anschauen, wie viele Mannschaften vor der Saison von der Europa League träumen. „Der Stolz, dass wir weiter spielen dürfen ist groß.“ Der Wettbewerb sei gespickt mit Teams, die über Europacup-Geschichte verfügen.“Wenn wir in dem Konzert mitwirken dürfen, ist das mit dem jungen Verein etwas Großartiges“, so Hasenhüttl. Gegen wen es dann am Montag geht, ist ihm ebenso egal: „Wenn wir eine Runde weiter kommen, fliege ich auch gerne sieben Stunden nach Astana.“

RB Leipzig trainiert K.O.-Phase für den nächsten Anlauf

Für RB Leipzig hat das Überwintern im internationalen Geschäft schließlich genug Vorteile. Man darf sich im namentlich etwas kleineren Wettbewerb schon ausrechnen, noch etwas länger dabei zu sein. Das brächte den Leipzigern nicht nur die Siegprämien. „Insgesamt ist es enorm wichtig, dass wir in eine K.O.-Phase kommen und diese Erfahrung sammeln dürfen. Deswegen ist da null Ernüchterung.“