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Red Bull Salzburg als Durchlauferhitzer für Talente erfolgreich

Kevin Kampl mit alten Bekannten aus der Zeit bei Red Bull Salzburg: Marcel Sabitzer, Benno Schmitz und Konrad Laimer spielen mittlerweile auch bei RB Leipzig. Foto: imago

Kevin Kampl mit alten Bekannten aus der Zeit bei Red Bull Salzburg: Marcel Sabitzer, Benno Schmitz und Konrad Laimer spielen mittlerweile auch bei RB Leipzig. Foto: imago

RB Leipzig hat mit Red Bull Salzburg einen idealen Lieferanten von Talenten gefunden. Die Österreicher machen auch durch Transfers nach Sachsen mittlerweile satte Gewinne, berichtet der Kurier.

RB Leipzig kauft für über 50 Millionen Euro in Salzburg ein

RB Leipzig wird noch ein paar Jahre Verbindlichkeiten bei Red Bull bedienen müssen, auch weil man ins Nachwuchsleistungszentrum viel Geld investieren musste. Der Keita-Deal wird dazu eine hohe Summe einbringen. Aber auch für weitere Spieler zahlte RB Leipzig besonders in  der vergangenen Spielzeit eine Stange Geld. Ein Großteil diente dabei Red Bull Salzburg, um die eigene Bilanz aufzubessern. Vor dieser Saison waren es 7 Millionen Euro für Konrad Laimer, im letzten Jahr 31,8 Millionen für Benno Schmitz, Bernardo, Dayot Upamecano und Naby Keita. Für den bekommt Salzburg sogar noch einen Nachschlag von 9 Millionen. Und bereits in der zweiten Liga überwies RB Leipzig bereits rund 8 Millionen für Marcel Sabitzer, Petér Gulácsi und Stefan Ilsanker.

Red Bull Salzburg macht Transfers zu Gewinnen

Mittlerweile hat der österreichische Abo-Meister mit seinen Spielerverkäufen sogar Geld auf der hohen Kante. 16 Millionen Euro soll man laut Kurier in diesem Jahr an positivem Eigenkapital angehäuft haben. Sportlich und wirtschaftlich steht damit ein voller Erfolg zu Buche. Für die Fans ist das Modell aber seit einiger Zeit immer weniger attraktiv, denn die ehemals versprochenen Stars wechseln meist nach kurzer Zeit zum nächstbesten Verein.