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Marvin Compper verlässt RB Leipzig wegen Jugendphilosophie

Marvin Compper fühlt sich noch zu jung für das Abstellgleis bei RB Leipzig. (Foto: Imago)

Marvin Compper fühlt sich noch zu jung für das Abstellgleis bei RB Leipzig. (Foto: Imago)

Marvin Compper hält sich nach wie vor für gut genug, dass er bei RB Leipzig zu erfolgreichen Spielen beitragen könnte. Allerdings passe er nicht mehr zur Philosophie des Vereins.

„Die Erfolge im letzten Jahr sind aus einer gewissen Balance heraus entstanden, zu der ich sicher meinen Teil beigetragen habe. Auf dem Niveau sehe ich mich nach wie vor“, glaubt er in der BILD an seine Stärken. „Aber es ist nun mal die Philosophie des Klubs, auf junge Spieler zu setzen“, benennt er auch klar, warum er sich nun Richtung Celtic Glasgow verabschiedet.

Marvin Compper verlässt RB Leipzig  nicht im Streit

Schon bei seiner Verpflichtung 2014 war Marvin Compper mit seinem Alter von damals 29 Jahren aus dem Raster bei RB Leipzig gefallen. Denn eigentlich holte Ralf Rangnick schon damals nur Spieler bis 23 Jahre. In der aktuellen Saison musste Marvin Compper unter anderem den noch nicht mal 20-Jährigen Dayot Upamencaon und Ibrahima Konaté den Vortritt lassen. Aber auch Stefan Ilsanker stand meist noch vor ihm.

Trotz der letzten Monate mit nur drei Pflichtspieleinsätzen und nicht mal 90 Minuten Einsatzzeit geht Compper nicht im Streit. „Ich gehe im Guten, bin auch in der schwierigen Zeit zuletzt immer meiner Vorbildrolle gerecht geworden.“

Marvin Compper will Titel mit Celtic Glasgow

Bei Celtic Glasgow will er nun um Titel mitspielen. Erst vor drei Wochen habe er vom Interesse der Schotten gehört und „war verblüfft und stolz, dass ich bei solch einem großen Klub auf dem Zettel stehe.“ Auch andere Bundesligisten hätten die Fühler nach Marvin Compper bereits ausgestreckt.

Dass er in der Europa League nicht für Celtic antreten darf, ist für Marvin Compper kein Problem. Die Einwechslung beim RB-Spiel gegen Besiktas in der Champions League verhindert, dass Compper für Celtic spielberechtigt ist. „Meinen ersten Einsatz in der Champions League möchte ich trotzdem nicht missen. Ich habe es sehr genossen. Und zu dem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, wie es für mich weitergeht. Vielleicht sehe ich ja RB in der nächsten Champions-League-Saison wieder…“