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Bruma bei der Wahl zum Tor des Jahres

Es war ein Traum-Einstand für den Portugiesen, als er in seinem ersten Spiel für RB Leipzig gegen den SC Freiburg gleich einen Treffer beisteuerte. Und der könnte noch zum Tor des Jahres werden.

Bruma macht im ersten Spiel Fan-Träume wahr

RB Leipzig hatte sich zuhause lange schwer getan und lief einem Rückstand hinterher. Timo Werner war es, der mit dem Ausgleich die Tür öffnete für die spielüberlegenen Sachsen. Anschließend drehten Willi Orban und erneut Werner die Partie, die zu dem Zeitpunkt längst entschieden war. Und doch drückte Bruma nochmal dem Spiel seinen Stempel auf. Denn der flinke Außenstürmer machte in der Vorsaison nicht nur mit seinen Dribblings auf sich aufmerksam, sondern in der Sommerpause auch gleich mit einem Traumtor für Portugals U21.

Traumtor per Volley zum Einstand

Am zweiten Spieltag saß er zunächst auf der Bank, bekam dann ab der 78. Minute seine Chance für Jean-Kevin Augustin. Zwei Minuten später läuft RB gegen tief stehende Freiburger an, die mit zehn Mann in der eigenen Hälfte verteidigen. Emil Forsberg hat den Ball am Fuß und schlägt ihn diagonal, vielleicht einen Tick zu weit auf den weit aufgerückten Marcel Halstenberg. Der bekommt irgendwie den Kopf hinter den Ball und legt auf Bruma ab. Und was macht der, wenn ihm sein Gegenspieler ein paar Zentimeter zu viel Platz lässt? Lässt den Ball ein einziges mal ticken und hält mit dem ersten Kontakt volley aufs Tor – unhaltbar für Keeper Schwolow.

Der Treffer schaffte es zum Tor des Monats in der Bundesliga und steht jetzt zur Wahl zum Tor des Jahres. Dabei muss er sich gegen zahlreiche prominente Bundesligatorschützen durchsetzen, unter anderem auch gegen David Alaba. Der nämlich traf bei 4:5 von RB Leipzig gegen die Bayern aus 25 Metern per Freistoß.