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Neun Spieler stehen bei RB Leipzig noch unter Vertrag, spielen aber woanders. Foto: imago

Neun Spieler stehen bei RB Leipzig noch unter Vertrag, spielen aber woanders. Foto: imago

Leihspieler von RB Leipzig mit wenig Fortune

Es ist Winterpause, das Transferfenster ist offen und auch bei RB Leipzig rechnet man mit dem ein oder anderen Zugang. Dass für die neun verliehenen RB-Spieler nochmal eine Tür aufgeht, ist bei den meisten eher unwahrscheinlich, weiß die Mitteldeutsche Zeitung.

Damari und Bruno glücklos in der Heimat

Immerhin besitzen acht der neun Namen einen gültigen Vertrag in Leipzig bis mindestens 2019. Lediglich Omer Damari, der längst wieder bei seinem Stammclub Maccabi Haifa spielt, ist im Sommer kein RB-Profi mehr. Aber auch in Israel kommt er nicht wirklich zu Zug, schoß bislang zwei Tore. Fast dasselbe Schicksal teilt Massimo Bruno. Ebenfalls bei Heimatclub RSC Anderlecht kein Stammspieler, ebenfalls nur zwei Tore erzielt, ebenfalls keine Aussicht auf eine Rückkehr nach Leipzig, wie er selbst sagte.

RB-Akteure in Kopenhagen bei Ex-Trainer

Zsolt Kalmar wechselte, als er auch nach Verletzung in Leipzig nur in der Regionalliga spielen durfte, erstmal zu Alexander Zorniger nach Kopenhagen. Hielt sich auch dort nicht, kickt mittlerweile in der Slowakei und hat wohl auch wenig Aussichten auf größere Karrieresprünge. Ebenfalls zu Bröndby IF zog es Anthony Jung, der in der Vorsaison noch an den FC Ingolstadt verliehen war. Der Linksverteidiger spielt dort regelmäßig und ist bis 2019 noch RB-Profi. Minimale Chancen, dass er sich nochmal zeigen darf.

Atinc Nukan wäre als Innenverteidiger auf einer gefragten Position und wechselte zum türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul, RB-Gegner in der Champions League. Nur darf er dort nicht ran, zumal er mit Kreuzbandriss so oder so nicht kann. Auch hier wird Ralf Rangnick von einer Rückholaktion absehen.

Drei RB-Talente unter Beobachtung

Felix Beiersdorf galt bei RB Leipzig mal als vielversprechendes Talent, wechselte aber vor der Saison aus der zweiten Mannschaft nach Österreich und spielt dort nur in der fünften Liga – selbst die Erste des SC Wiener Neustadt wäre nur ein Zweitligist. Keine gute Position – weder, um sich in den Fokus zu spielen, noch um sich weiterzuentwickeln. Agyemang Diawusie verdingt sich in der 3. Liga beim SV Wehen Wiesbaden, wo auch Sören Reddemann und jüngst Dominik Martinovic hin wechselten. Stand neun mal in der Startelf, wurde acht Mal eingewechselt.

Noch keine Bilanz, die besonders aufhorchen lässt, aber ein ordentlicher Start. Sollte er sich nachhaltig in Wiesbaden durchsetzen, könnte er am ehesten zum Comeback-Kandidat werden. Das dritte RB-Talent Vitaly Janelt steht im Dienste des VfL Bochum, hatte sich aber auch durch Undiszipliniertheit bei Ralf Rangnick unbeliebt gemacht. Dort spielt er nach Verletzung zuletzt von Beginn, die Bochumer können eine Kaufoption ziehen.

Kein Bedarf auf der Torwartposition

Marius Müller kehrte zum FC Kaiserslautern zurück, weil bei RB Leipzig der Wettbewerb auf der Torwartposition zu groß war. Dort wurde er nicht wirklich freundlich empfangen, weil die Fans seinen Wechsel übel nahmen. Dass er RB Leipzig verlässt, bevor sein Vertrag ausläuft, ist auch eher unwahrscheinlich. Kaiserslautern steht in der zweiten Liga auf einem Abstiegsplatz, was einen Rückkauf nicht gerade begünstigt.