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HSV will ihn: Bleibt Dominik Kaiser in der Bundesliga?

Dominik Kaiser hält sich bei RB Leipzig gerade alle Optionen offen: Verbleib bis Sommer, Wechsel ins Ausland oder zu einem deutschen Verein? Jetzt gibt es mit dem Hamburger SV einen offiziellen Interessenten.

Eilig hat er es nicht mit einer Veränderung, aber seine sportliche Zukunft liegt nicht in Leipzig. „Es wird spannend zu sehen sein, was in den nächsten Wochen und Monaten auf mich zukommt“, sagte Dominik Kaiser im Interview mit der Bild-Zeitung kürzlich. Nach Spekulationen über einen Wechsel nach New York oder zu Alexander Zorniger nach Kopenhagen wird es womöglich doch noch in der Bundesliga konkret.

Wiedersehen mit Papa und Ex-Trainer Gisdol?

HSV-Sportchef Jens Todt machte das Interesse offiziell: „Er ist ein interessanter Spieler, mit dem wir uns beschäftigen“, sagte er gegenüber der Hamburger Morgenpost. Dort könnte er auch auf Ex-RBLer Kyriakos Papadopoulos treffen, der im Sommer fest zum HSV wechselte. Und auf Markus Gisdol, der ihn schon bei der Reserve in Hoffenheim trainierte. Auch interessant: Johannes Spors, der RB Leipzig erst kürzlich als Chefscout Richtung Hamburg verließ, war 2009 bei der Ankunft von Kaiser in Hoffenheim Videoanalyst.

Passt ein Wechsel nach Hamburg?

In Hamburg hat man allerdings wenig Budget auf der hohen Kante und zuletzt gab es wieder einmal Irritationen mit Großinvestor Kühne. Der Marktwert von Dominik Kaiser, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, lag zuletzt laut Transfermarkt bei zwei Millionen Euro. Sollte er sich mit Hamburg über eine Perspektive einig werden, wird Ralf Rangnick dem Publikumsliebling aber auch keine großen Steine in den Weg legen. Auf der anderen Seite wird Kaiser nach einem Winter-Wechsel in Hamburg auch nicht gleich gesetzt sein. Klappt es nicht auf Anhieb, ist ein krisengebeutelter Verein nicht unbedingt die beste Adresse, um sich zu etablieren.