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Oliver Mintzlaff: Pflicht gegenüber „Produkt Bundesliga“

Mit RB Leipzig ist Oliver Mintzlaff, respektive sein Sportdirektor Ralf Rangnick, gerade aus einem Millionenpoker um den 16-Jährigen Umaro Embalo ausgestiegen. Bei der Bild sagte er, wieso. Und erklärte seinen Blick auf die finanzielle Entwicklung der Bundesliga.

Mintzlaff: „Aufpassen, dass es nachvollziehbar bleibt“

Natürlich mischt RB Leipzig dabei mit wie alle anderen. Nun gab Oliver Mintzlaff bei der Bild aber auch zu bedenken, dass das Geschäft droht, abzuheben. „Fakt ist, dass die Spirale sich weiter nach oben dreht und für Fan und teilweise auch uns schwer nachvollziehbar ist. Aber wir müssen aufpassen, dass es nachvollziehbar bleibt, was passiert auf dem Transfermarkt passiert.“ Der Grund dafür ist schnell gefunden: „Wir werden konfrontiert mit der Premiere League, die auch ihre Hausaufgaben international gemacht haben.“

„Produkt Bundesliga“ nicht vorbei an den Fans weiterentwickeln

Dabei bezog er sich auch auf Heribert Bruchhagen, mit dem er bei der SPOBIS am Dienstag noch diskutierte, wenn er den Sprachvorteil der englischen Liga in der Vermarktung hervorhob. Grundsätzlich sollte die Bundesliga aufhören, sich an anderen Ligen zu orientieren. Denn die höchste deutsche Spielklasse sieht er gut aufgestellt und das soll auch so bleiben. „Wenn wir über Akzeptanz der Liga im eigenen Land sprechen: Die Ticketpreise sind bezahlbar, die Stimmung in den Stadien ist gut. Wir sollten unser Produkt so weiterentwickeln, dass es die Fans auch noch verstehen“, so Mintzlaff. Trotzdem sieht er die Clubs gemeinsam gefordert, weiter zu wachsen. „International haben wir große Entwicklungsmöglichkeiten, nicht nur Bayern, Dortmund und Schalke. Jeder Verein ist in der Pflicht, das Produkt Bundesliga nach außen zu tragen.“

 

 


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