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Verhältnis zwischen Hasenhüttl und Rangnick: Dissonanzen und gute Entscheidungen

Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick haben sich bei der gemeinsamen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach auch über die Entwicklung ihres Verhältnisses untereinander geäußert. Dabei verhehlte Hasenhüttl nicht, dass es auch kontroverse Debatten beim Austausch gibt – jedoch mit positivem Ergebnis.

Hasenhüttl sagte: „Wir sind nicht immer einer Meinung, das müssen wir auch nicht sein. Aber wir haben durch unsere Diskussionen in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr viele gute Entscheidungen getroffen, und so soll es auch in Zukunft sein.”

An der „professionellen und guten Zusammenarbeit” habe sich nichts geändert. „Wir haben beide selbst sehr große Ziele und sind ehrgeizig. Wir legen beide gerne den Finger in die Wunde, wo es nötig ist, um voranzukommen”, so der Trainer.

Rangnick und Hasenhüttl erklären Dissonanzen

Das klang zwar nicht danach, als würden beide jeden freien Abend miteinander verbringen, aber spricht doch für ein gutes Arbeitsverhältnis zwischen den beiden Alphatieren von RB Leipzig. Zuletzt hatten etwa die unterschiedliche Bewertung der Hinrunde und Hasenhüttls Forderung nach Verstärkungen in der Winterpause auf ein angespanntes Verhältnis hingedeutet. Doch Hasenhüttl erklärte nach Rangnicks denkwürdiger Ruck-Rede: „Ralf hat deutlich gesagt, wo er Defizite sieht und wenn ich in meiner Mannschaft Probleme sehe, mache ich das auch – intern, manchmal sogar öffentlich.”

Laut Rangnick sei der „Austausch über alle Themen auch in den letzten Wochen wieder genauso intensiv und regelmäßig gewesen, wie er die ganze Zeit schon war. „Ich war selbst die längste Zeit meiner Karriere Trainer und kann mich sehr gut in ihn hineinversetzen, dass er not amused ist, wenn zum Beispiel so eine Verletzung wie die von Marcel Halstenberg passiert oder sich die Verletzung von Emil Forsberg hinzieht”, so Rangnick über Hasenhüttl.

Der Sportdirektor sagte über seine Rolle für den Chefcoach: „Ich halte ihm den Rücken frei, dass er sich keine Gedanken machen muss und sich voll und ganz auf Fußball konzentrieren kann.”