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Was Ralph Hasenhüttl bei Pep Guardiola abschaute

Arjen Robben sagte über Ralph Hasenhüttl einmal, er sei „ähnlich wie Pep Guardiola“. Aber auch wenn die beiden Trainer von ihrer Spielphilosophie gar nicht so viel gemeinsam haben, erklärte Ralph Hasenhüttl im Interview mit Eurosport, wieso er vom heutigen Trainer von Manchester City begeistert ist.

Mit Ingolstadt nur knapp gegen Bayern verloren

Bevor der in die Premiere League wechselte bekam der Österreicher ein paar Mal Gelegenheit, den Spanier zu treffen. „Es ist natürlich ein großes Privileg gewesen, dass ich Pep kennenlernen durfte. Wir haben zwei Mal verloren mit Ingolstadt, aber es war immer sehr eng“, erinnert sich Hasenhüttl.

Nach den Spielen habe er genug Gelegenheit gehabt, sich mit dem Erfinder des Tiki-Taka auszutauschen. „Er ist ein richtiger Fußballfanatiker, der Fußball lebt in jeder Sekunde und einfach auch ein wahnsinnig guter Trainer.“ In Spanien und Deutschland hat Guardiola alle möglichen Trophäen abgeräumt. „Dementsprechend ist er nicht umsonst auch in England allen weit enteilt.“

Schaute sich Ralph Hasenhüttl Geheimhaltung ab?

Selbst wenn er mit dem FC Bayern München international unter den Erwartungen blieb, hinterließ er in der Bundesliga bleibenden Eindruck. „Ich kann mich an eine Trainersitzung erinnern in Oberhaching, wo Matthias Sammer über Guardiola philosophiert hat.“

Trainingsbesuche bei Pep Guardiola

Hasenhüttl gilt als ein Trainer, der sich ungerne in die Karten schauen lässt. Was er selbst von der Trainer-Ikone gelernt habe? „Pep war auch einer, der viele Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert hat.“ Vielleicht inspirierte auch das Hasenhüttl zur Geheimniskrämerei. Aber wenigstens ein bisschen durfte er auch beim Spanier abschauen. „Ich hatte zwei, dreimal über Hermann Gerland die Gelegenheit, zuzugucken. Er arbeitet sehr akribisch, detailversessen und überlässt nichts dem Zufall“, so Hasenhüttl. Und das trifft auch auf den RB-Trainer, insbesondere im Gespann mit Ralf Rangnick zu.


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