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Lookmans nächste Chance: Hasenhüttl will mehr als ein „Strohfeuer“

Ademola Lookman hat in seinem ersten Einsatz für RB Leipzig gleich zum Sieg gegen Borussia Mönchengladbach getroffen, was wohl nicht nur Ralph Hasenhüttl sehr erfreut hat. Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg erklärte der RB-Trainer die Rolle des Neuankömmlings.

Mit richtigem Schuhwerk „ein richtig guter Fußballer“

Und machte sich zunächst nochmal lustig darüber, dass Lookman erstmal mit falschem Schuhwerk ankam. „Wenn er einen guten Stand hat, ist er ein richtig guter Fußballer“, scherzte Hasenhüttl. Bei seinem Neuzugang sah er trotz seines jugendlichen Alters viel Selbstvertrauen.

Lookman gegen Augsburg wieder auf der Bank

Dass er ihn zuhause gegen den FCA gleich in die Startelf befördert ist aber eher unwahrscheinlich. „Ich habe auch gerne Spieler auf der Bank, die sofort torgefährlich werden können“, erklärte Hasenhüttl. Immerhin hatte er den 20-Jährigen in Gladbach noch Yussuf Poulsen und Jean-Kevin Augustin vorgezogen. Das erklärte der RB-Coach auch damit, dass er nicht zuviel Risiko gehen wollten, indem die vorderste Reihe neu formiert wird.

Schnelle Integration nicht selbstverständlich

Aber es zeigt trotzdem, wie schnell Lookman angekommen ist im Team. „Er hat sofort ein gewisses Wirgefühl erkennen lassen, das mir gut gefallen hat. Das ist nicht selbstverständlich für einen Spieler, der nur ein paar Monate hier ist“, so Hasenhüttl. Und lässt trotz der Vereinbarung auf Zeit Hoffnungen aufkommen. „Er hat eine gute Fähigkeit, Tempo ins Spiel zu bekommen. Da ähnelt er auch Bruma und Forsberg. Wenn es nicht nur ein Strohfeuer war, was er gezeigt hat, erwarte ich mir von ihm in der Zeit, die er hier ist, sehr viel.“

Und wer weiß, vielleicht geht die ja doch ein wenig länger, als es zunächst aussieht. Dazu darf Lookman gerne erstmal weiter treffen. Deswegen behält sein Trainer auch dessen Schuhwerk im Auge. „Er muss ja bei mir vorbei gehen auf den Platz, da werde ich nochmal kurz drauf gucken“, so Hasenhüttl spaßig.