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Orban über neue Zu-Null-Mentalität: „Freuen uns jetzt auf Eckbälle”

Willi Orban war nach dem 2:0 (1:0) gegen den FC Augsburg hochzufrieden. Nicht nur wegen der neuen, alten kompakteren Taktik. Sondern auch, weil die Angst vor Standards einer Freude über gegnerische Eckbälle gewichen ist.

Willi Orban: „Gegnerische Standards als Chancde zum Konter”

RB Leipzigs Spielführer sagte zum neuen kompakteren Standard-Abwehrsystem mit zwei Reihen und mehr Personal im Sechzehn-Meterraum: „Wir haben umgestellt, sind viel griffiger und schärfer darauf, den Ball zu klären.”

Das habe auch mit einem psychologischen Kniff zu tun. „Wir sind jetzt mental anders darauf eingestellt”, so der RB-Kapitän. „Wir freuen uns jetzt auf Eckbälle des Gegners und sehen das als Chance, einen gegnerischen Eckball zum Konter zu machen. Das ist die Mentalität, die wir brauchen, um auch weiterhin zu Null zu spielen.”

So ist die regelrechte Standardphobie, die RB in Herbst und Winter entwickelt hatte, einer neuen Lust am Verteidigen von ruhenden Bällen gewichen.

Ralph Hasenhüttl: „Defensive Kompaktheit Schlüssel zum Erfolg”

Trainer Ralph Hasenhüttl bemerkte, dass er mit seinem Team vor allem an diesem Komplex viel gearbeitet habe in den vergangenen Wochen. „Dass wir zweimal kein Gegentor bekommen haben, tut uns gut und würde uns auch am Donnerstag gut gefallen”, so der Trainer. „Dass wir defensiv wieder kompakt sind, wird der Schlüssel zum Erfolg in den nächsten Wochen sein.”