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Oliver Mintzlaff erklärt Rangnick-Idee

Ralf Rangnick hatte gestern im Kicker (Print) angekündigt, dass man bei RB Leipzig künftig nur noch in Sommer- und Winterpause über die Verlängerung von Spielerverträgen verhandeln wolle.

Aktuelle Vertragsverhandlungen laufen weiter

Demnach wolle man vermeiden, dass durch solche Verhandlungen Unruhe in die Mannschaft getragen wird. Diese Regelung gelte allerdings erst für die Zukunft und noch nicht für Verhandlungen, die schon angelaufen sind. Es mache keinen Sinn, plötzlich einen Weg bei Akteuren zu unterbrechen, den man schon ein ganzes Stück gegangen ist.

Als Spieler, mit denen RB Leipzig aktuell gern verlängern würde und schon in Verhandlungen stand, gelten Timo Werner, Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg. Bei allen Akteuren laufen die Bemühungen schon länger. Bei Halstenberg wurde ein Angebot zur Verlängerung des Vertrags auch nach dem Kreuzbandriss aufrechterhalten.

Oliver Mintzlaff hat nach 17 oder 34 Spieltagen besseren Überblick

Oliver Mintzlaff erklärt ergänzend in BILD, dass man „die Idee, künftig Vertragsgespräche in die Transferzeit im Sommer und Winter zu legen, gemeinsam entwickelt“ hat. „Eine Diskussion innerhalb der Saison tut weder Verein noch Spieler gut. Zumal die Zeit der zwei Transferfenster völlig ausreichend für Vertragsgespräche ist.“ Sonderfälle seien denkbar, wenn man beispielsweise den Vertrag eines verletzten Spielers kurzfristig verlängern möchte.

Es sei für den Verein auch wesentlich besser nur alle sechs Monate über Verträge zu verhandeln, weil man „nach 17 oder 34 Spielen einen besseren und genaueren Überblick über die Leistung eines jeden Spielers hat und dann dementsprechend reagieren kann“.


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