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Wirtschaftsexperte: RB Leipzig arbeitet solide und erfolgreich

Ein gutes Zeugnis haben Experten RB Leipzig beim Blick auf die Bilanz von 2016 für ihre wirtschaftliche Arbeit ausgestellt. Und dass trotz einer sehr hohen Schuldenlast von fast 100 Millionen Euro, von denen rund 83 Millionen Darlehensschulden bei Red Bull sind.

RB Leipzig 2016 erneut mit Gewinn

Professor Ludwig Hierl sieht bei RB Leipzig „weiter sehr solides und erfolgreiches Wirtschaften“, wie er der Mitteldeutschen Zeitung erklärt. Denn im Jahr 2016 hat der Verein über eine Million Euro Gewinn verbuchen können. Schon im Vorjahr hatte man eine positive Gewinn-Verlust-Rechnung vorgelegt.

Steigende Einnahmen aus Sponsoring, Ticketing, Merchandising und TV-Geldern, sowie konstante Gewinne in der Klubkasse sprechen dafür, dass es RB Leipzig trotz der Darlehensschulden bei Red Bull gut geht.

RB Leipzig ohne Probleme bei der UEFA wegen Darlehen

Auch für das Financial Fairplay der UEFA sieht Hierl keine Probleme für RB Leipzig aus den Darlehensschulden erwachsen. „Im Gegensatz zur TSG Hoffenheim, wo Dietmar Hopp Millionen-Verluste mit seinem Privatvermögen ausglich, muss RB Leipzig die Darlehen ja zurückzahlen.“ Einnahmen, die nicht durch einen Werbegegenwert gerechtfertigt werden, sieht die UEFA als Investorenzahlungen und sind nur in sehr engem Rahmen erlaubt.

Bei RB Leipzig verargumentiert man die Schulden als „finanzielle Starthilfe“. Zudem seien die Zinsen laut Ludwig Hierl mit einem Prozent sehr niedrig. Sowieso sieht Oliver Mintzlaff die Schulden durch Gegenwerte gedeckt. „Wenn wir theoretisch eine marktwertbasierte Bilanzierung machen würden, dann würde jeder sehen, dass unsere Vermögenswerte die Verbindlichkeiten deutlich übersteigen“, so der RB-Geschäftsführer.


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