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RB-Chef Mintzlaff verteidigt Montagsspiele

Oliver Mintzlaff, Chef von RB Leipzig, hat die Einführung der Montagsspiele in der Bundesliga verteidigt. Vor dem Spiel von RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt sagte er bei Eurosport: „Wir haben Verständnis, dass viele Montagabend nicht anreisen können, aber wir sprechen von fünf Montagsspielen. Das ist im Vergleich zu 300 Ligapartien fast nichts.“

Im Vorfeld der Partie war die Ansetzung eines Ligaspiels Montagabend heftig kritisiert worden. Vor allem von Fanseite. Die Spiele zu Wochenbeginn sind ein Novum in der 1. Liga, in der 2. Liga gibt es sie schon länger. Mintzlaff sagte: „Wir dürfen jetzt nicht auf diesen Zug aufspringen und Verständnis, Verständnis, Verständnis haben. Ja, wir haben auch Verständnis und wären lieber mit 2000 Fans als mit 500 angereist.“ Aber die Montagsspiele hätte auch ihr Gutes.

„Wir müssen mit den Fans sprechen“

So geben sie etwa den Europa-League-Teilnehmern einen Tag mehr zur Regeneration. Also auch den Sachsen, die vorigen Donnerstag in Neapel spielten. „Wenn wir dann ausscheiden, heißt es wieder, der deutsche Fußball kann nichts.“ Deshalb finde er es wichtig, das Thema „zu versachlichen“. „Da müssen wir mit den Fans sprechen und ihnen die Vorteile des Spieltages auch erklären, warum die Vereine das mit der DFL zusammen entschieden haben.“

Mintzlaff wies daraufhin, dass die Regelung nur für vier Jahre gilt. „Dann machen wir einen Strich und schauen uns an, ob das nach den 20 Spielen insgesamt, von denen wir sprechen, wirklich so ein Problem sind. Jetzt aber soll erstmal der Ball rollen.“


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