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Carramba: Ralf Hasenhüttl bejubelt den Abpfiiff in Dortmund. Foto: Imago

Wird RB Leipzig gegen Dortmund wieder zum Serienkiller?

Am Samstag empfängt RB Leipzig Borussia Dortmund zum Topspiel. Beide Teams stehen etwas in der Kritik und ein kleines Deja-Vue macht Ralph Hasenhüttl Mut.

Dortmund hinten stabil und vorne mit Qualität

Seit sein Kumpel Peter Stöger das Ruder beim BVB in der Hand hält hat Dortmund noch kein Spiel verloren. „Nach dem Trainerwechsel war der Fokus darauf, Stabilität zu erlangen. Das ist absolut geglückt“, so Hasenhüttl über den kommenden Gegner. Dass der offensiv Qualität hat, insbesondere in einem Duell mit einer ebenfalls mutig ausgerichteten Mannschaft, steht außer Frage.

RB Leipzig will dem Kampf annehmen

Auch wenn tiefstehende Mannschaften beiden zuletzt Probleme bereiteten. „Es kommt drauf an, dass wir das Umschaltspiel des BVB im Ansatz ersticken. Sie agieren defensiv mittlerweile viel kompakter und sind schwerer auszuhebeln“, so weiß Hasenhüttl, dass nur eine Topleistung zum Erfolg führt. Und das berühmte Spielglück, dass man sich mit aller Macht holen will. „Nur Fußball geht auch nicht, wir müssen den Kampf annehmen!“ Nach der blutleeren zweiten Halbzeit gegen Köln ein dringender Appell.

Reißt die BVB-Serie wieder gegen Leipzig?

Die bisherige Bilanz von RB Leipzig gegen Borussia Dortmund kann sich aber durchaus sehen lassen. „Dortmund zu schlagen ist immer eine Riesenherausforderung, aber uns ist es zwei Mal gelungen“, freute sich Hasenhüttl. War aber weit entfernt davon, aus den zurückliegenden Ergebnissen eine Art Lieblingsgegner auszumachen. „Es war der erste Bundesligasieg der Geschichte, das Erfolgerlebnis hat uns unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben. Und in Dortmund das erste Mal nach zwei Jahren ungeschlagener Heimserie zu gewinnen, war auch nicht schlecht. Das heißt aber nicht, dass uns der Gegner liegt. Es ist eine nette Erinnerung, aber nicht mehr.“