Seite neu laden
-

Peter Stöger: „Keine Krise bei RB Leipzig“

Vor dem anstehenden Topspiel gegen Borussia Dortmund (3. März ab 18 Uhr) könnten die Vorzeichen für RB Leipzig durchaus besser sein. Auf der Pressekonferenz des BVB zeigte Peter Stöger, dass er sich von Ergebnissen der letzten Wochen nicht blenden lassen will.

Auch Borussia Dortmund in der Kritik

Seine eigene Mannschaft tat sich zuletzt oft schwer, auch wenn man in der Liga das letzte Mal Anfang Dezember verloren hat. „Natürlich würden wir gerne auch mal einen Gegner an die Wand spielen und mit einem 3:0 nach Hause gehen“, so Stöger. Gerade gegen RB Leipzig erwartet er das gewohnt umkämpfte Duell. „Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sehr aktiv ist und selbst viel nach vorne tut. Es wird ein ganz anderer Fight mit mehr Schnelligkeit und mehr Raum für beide Mannschaften.“ Aggressives Verteidigen sei ein Aushängeschild des Gegners, bei seiner eigenen Mannschaft war das zuletzt ein bisschen abhanden gekommen. Trotzdem ist die Marschroute für seine Mannschaft eine spielerische: „Das Ziel ist nicht, dass die Innenverteidiger mit dem Ball am Fuß marschieren müssen. Wir wollen es mit unserem Passspiel lösen.“

Peter Stöger warnt vor Qualität von RB Leipzig

Auch das Team von Ralph Hasenhüttl stand zuletzt in der Kritik, zu wenig für den Sieg zu tun. Nur wollte Stöger bei RB Leipzig gar nicht erst über eine Formdelle sprechen. „Vor einer Woche wurden die Leipziger in Neapel zurecht gefeiert, eine Woche später hat man eine Krise“, verwies der Österreicher auf die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts. „Ich habe großen Respekt für die Art und Weise, wie sie sich entwickelt haben und wenn man sieht, welche Spielertypen sie haben. Am Ende zählt, welche Qualität die Mannschaft hat. Egal ob sie drei Spiele verloren oder gewonnen hat“, so Stöger. Im Hinspiel knackte RB Leipzig den BVB durch drei Tore von Marcel Sabitzer, Jean-Kevin Augustin und Yussuf Poulsen. Unabhängig davon, ob die drei auch wieder zu ihrem Einsatz kommen: Entscheidet RB das Topspiel für sich, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.