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Hasenhüttl: „Frust bei Timo Werner nicht überraschend“

Seine Ausbeute ist immer noch gut, aber getroffen hat Timo Werner für RB Leipzig in der Bundesliga seit fünf Spielen nicht. Ralph Hasenhüttl sprach am Donnerstag über seine Gespräche mit dem RB-Stürmer.

Ralph Hasenhüttl sucht „klaren Austausch“ mit Werner

Auch in dieser Saison ist seine Quote die beste bei RB Leipzig. In 22 Spielen machte er zehn Tore selbst, legte zudem vier auf. Nicht zu treffen ist Werner nicht gewohnt. Fünf mal in Folge nicht, das gab es zuletzt im September 2016. Auch deswegen sprach Hasenhüttl mit ihm, noch vor dem Spiel gegen Köln. „Wir haben uns klar ausgetauscht. Es ist wichtig für die Spieler, wie ich sie sehe, was ich sehe und was mir fehlt“, so der RB-Coach. In dem Fall besonders wichtig, weil ein Stürmer den Kopf frei bekommen muss, um seine Lockerheit zu bewahren. Das war zuletzt nicht der Fall, wie Hasenhüttl erklärte.

Ego auch mal hinten anstellen

„Es waren Spiele dabei, die für ihn nicht einfach gelaufen sind“, so der Trainer. Gegen Neapel musste Werner viel für die Mannschaft arbeiten, hatte kaum eigene Aktionen. „Das ist für einen Stürmer nicht angenehm. Dann schiebt man ein bisschen Frust, aber das ist nicht so überraschend“, konnte der ehemalige Stürmer Ralph Hasenhüttl seinen Schützling verstehen. Und fügte hinzu: „Da muss man sein persönliches Ego auch mal hinten anstellen.“ Dass auch Werner erst zufrieden ist, wenn er sein eigenes Tor gemacht hat, findet sein Trainer grundsätzlich positiv.

Einem schlechten Ball nachjagen

Aber es sei jetzt wichtig, dass er in sich ruht. „Wenn er auch mal einem schlechten Ball nachjagt, anstatt abzuwinken, das wäre auch ein gutes Signal für die Mannschaft“, wünscht sich der Österreicher. „Man merkt schon, dass er nicht aller bester Laune ist. Aber wenn er so trainiert wie heute dauert es nicht mehr lange.“ Denn nach den letzten Eindrücken der Trainingswoche stellt sich für Hasenhüttl ein neues Bild dar. „Er ist viel aufgeräumter, hat in zwei Einheiten richtig Lust gehabt.“ Was wohl auch an der Einheit lag, die gerade auf Spaß im Angriff zugeschnitten war. Gegen Dortmund könnte er schon wieder beweisen, dass seine Flaute nur eine Momentaufnahme war.

 


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