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Timo Werner (Archivfoto: imago)

Timo Werner (Archivfoto: imago)

Timo Werner: Zur Titeljagd in die Premier League?

Seit einigen Monaten hat RB Leipzig die Verlängerung des Vertrags von Timo Werner auf dem Zettel. Oliver Mintzlaff erklärte dazu vor einem halben Jahr, dass dieses Thema „Priorität“ habe, man sich da aber „auch nicht treiben“ lasse.

Timo Werner will in seiner Karriere Titel gewinnen

Bis 2020 steht Timo Werner noch bei RB Leipzig unter Vertrag. Eine Verlängerung kam bisher nicht zustande. Bis 2019 werde der Stürmer auf jeden Fall bei RB spielen, hatte Sportdirektor Ralf Rangnick zuletzt erklärt. Dann wäre für RB Leipzig die letzte Chance, mit Werner noch eine Ablöse zu erzielen, falls der bis dahin nicht seinen Vertrag verlängert.

Ein Problem könnten dabei die Zukunftspläne von Timo Werner sein. Im Interview mit dem englischen Magazin FourFourTwo bekennt der 22-Jährige, dass er an einem Punkt in seiner Karriere ist, an dem er sagt, dass er „irgendwann in der Zukuft bei einem Team spielen will, das Titel gewinnt“.

Timo Werner träumt von der Premier League, fühlt sich aber bei RB Leipzig wohl

Dabei schielt er offenbar vor allem Richtung England. „In der Premier League zu spielen, ist ein Traum von mir. Ich würde für zwei oder drei Vereine Spiele wollen.“ Darunter sind Manchester United und der FC Liverpool, wobei Werner Manchester präferiert.

Allerdings schiebt Timo Werner diese England-Träume noch ein wenig vor sich her. Für den Schritt in die Premier League sieht er sich „in den nächsten Jahren wahrscheinlich“ noch nicht bereit. Erst später, „wenn mein Englisch ein bisschen besser ist“, soll ein Wechsel stattfinden. Im Moment „fühle ich mich sehr wohl bei RB Leipzig“, fügt er hinzu.

Bei RB Leipzig schaffte Werner in den letzten eineinhalb Jahren den endgültigen Durchbruch in der Bundesliga und entwickelte sich zum deutschen Nationalspieler. Noch kein Spieler hat bis zu seinem 22. Geburtstag, den Werner gestern feierte, so viele Bundesligaspiele bestritten wie der Stürmer, der 2016 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig kam.