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Ein Torwart als Spieler des Spiels zwischen VfB Stuttgart und RB Leipzig

Für Fußballfeinschmecker hatte die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig nicht allzu viel zu bieten. Beide Offensivreihen fanden kaum ein Mittel, um sich entscheidend durchzusetzen, sodass man sich folgerichtig mit 0:0 trennte.

Für den VfB war es im sechsten Spiel unter Tayfun Korkut das vierte Mal, dass man ohne Gegentor blieb. Dreimal gewann man dabei mit 1:0. Unter Korkut holte der VfB bisher bereits 14 Punkte, schob sich damit in der Bundesliga auf Platz 10 und verabschiedete sich aus dem Abstiegskampf. Neun Punkte Vorsprung hat man nun bereits auf Relegationsrang 16.

VfB Stuttgart noch torlos gegen Leipziger Mannschaften

Für RB Leipzig ist ein 0:0 ein komplett untypisches Ergebnis. Erst zum zweiten Mal blieb ein Spiel mit RB-Beteiligung in der Bundesliga ohne Tor. Erstmals war das in der Vorsaison am 31. Spieltag gegen den FC Ingolstadt der Fall. In dieser Spielzeit fielen in zuvor 36 Spielen in DFB-Pokal, Europa League und Bundesliga immer Tore, wenn RB beteiligt war.

Torlosigkeit ist auch ein gutes Stichwort, wenn es um Bundesliga-Spiele des VfB Stuttgart gegen Leipziger Teams geht. Denn auch im vierten Anlauf schoss der VfB in solchen Partien kein Tor. Gegen den VfB spielte man einst zweimal 0:0, wie der Kicker (Print) berichtet, im Hinspiel in Leipzig verlor man mit 0:1.

Ron-Robert Zieler entschärft die wenigen Versuche von RB Leipzig

Angesichts des 0:0 scheint es nahe zu liegen, dass ein Torwart der überragende Mann des Spiels gewesen sein muss. Angesichts nur weniger Torgelegenheiten, bei denen die Torhüter eingreifen mussten, aber auch wiederum nicht. Der Kicker macht trotzdem VfB-Keeper Ron-Robert Zieler zum Mann des Spiels. „Er hatte zwar nicht die Welt zu tun, aber wenn VfB-Keeper Ron-Robert Zieler eingreifen musste, war er zur Stelle – wie gegen Keita, Werner und Poulsen“, so die Begründung.

Neben Zieler waren für das Blatt Holger Badstuber und mit Abstrichen Benjamin Pavard, Emiliano Insua und Santiago Ascacibar die besten Spieler beim VfB. Bei RB Leipzig sah man Ibrahima Konaté und Naby Keita, sowie mit Abstrichen Peter Gulacsi, Bernardo, Willi Orban und Diego Demme als die wichtigsten Akteure. Nicht zufällig, dass auf beiden Seiten vor allem Defensivspieler die besten Bewertungen bekamen.

Timo Werner löst Karl-Heinz Körbel ab

Nicht mit den Erwartungen mithalten konnte dagegen Timo Werner, der bei seiner Rückkehr nach Stuttgart Pfiffe einstecken musste und wenig gute Aktionen hatte. Trotzdem ist er weiter auf Rekordkurs. Denn das Spiel in Stuttgart war sein 150. Bundesligaspiel. 22 Jahre und 5 Tage war er zu diesem Zeitpunkt, so jung wie niemand vor ihm, wie der Kicker berichtet. Der bisherige Rekordhalter war Karl-Heinz Körbel, der sein 150. Bundesligaspiel mit 22 Jahren und 171 Tagen absolvierte.

Körbel führt auch die Liste der Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen überhaupt mit 602 Spielen an. Für Timo Werner ist das noch ein weiter Weg. Um Körbel den Rekord wegzuschnappen, müsste er noch mehr als 13 Spielzeiten komplett in der Bundesliga spielen. Ein Ausflug in die Traum-Premier-League dürfte Werner dann aber nicht machen..