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Ralph Hasenhüttl: Vereinskonzept bei RB Leipzig erklärt den Tabellenplatz

Im Kampf um einen Champions-League-Platz hat RB Leipzig in den letzten Wochen an Boden verloren. Vier Punkte Rückstand sind es derzeit auf Rang 4. In der Rückrundentabelle liegt man auf Rang acht und hat in dieser Zeit zwischen vier und fünf Punkte auf die Konkurrenz im Kampf um die Plätze 2 bis 4 verloren.

Ralph Hasenhüttl versucht die Situation trotzdem weiter in den Kontext der Vereinsentwicklung einzuordnen. „Vor der Saison haben wir gesagt, wenn wir es irgendwie schaffen, uns wieder für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren und noch dazu zu überwintern, wäre das überragend.“

Ralph Hasenhüttl bleibt optimistisch

In der Europa League hat der Verein die „historische Möglichkeit“, ins Viertelfinale einzuziehen. In der Liga steht man derzeit immerhin auf einem Platz, der auch kommende Saison für die Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. Man habe allerdings bspw. gegen Hamburg und Köln auch Punkte liegen lassen, „die uns momentan fehlen, um in der Gesamtwertung da zu stehen, wo wir uns gerne sehen würden, nämlich auf einem Champions-League-Platz“.

Das ändere nichts daran, dass man optimistisch bleibt. „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir in der Lage sind, die letzten Spiele positiv zu gestalten.“ Dabei will man das Europa-League-Spiel in St. Petersburg nicht abschenken, das Spiel am Donnerstagabend aber auch nicht als Ausrede nehmen für die Partie gegen die Bayern am Sonntag.

Wichtige Saison für Entwicklung der Spieler bei RB Leipzig

Generell gehe es darum, „aus welcher Perspektive ich die Situation betrachte. Das wird intern etwas anders gesehen, als extern“, verweist Ralph Hasenhüttl darauf, dass die aufkommende Unruhe um den Verein nicht identisch ist mit der Situation im Verein.

„Wenn man die Saison aus der Perspektive des Erfahrung sammeln sieht ,war sie glaube ich sehr wichtig für meine junge Mannschaft. Es ist eine komplett andere Grundvoraussetzung, unter der wir gestartet sind, das haben wir immer gewusst. Das richtig einzuordnen, dabei helfe ich meinen Jungs gerne.“

Vereinskonzept nimmt sportliche Rückschläge in Kauf

Generell gehöre es zum Vereinskonzept der Entwicklung von Spielern dazu, dass man auch mal hinter den Champions-League-Plätzen steht. Man spiele in diesem Jahr mit einem Ibrahima Konaté, „der 18 Jahre als ist und noch A-Jugend“ spielen könnte. Der habe es gegen Köln gegen „Top-Stürmer sehr gut gemacht“ und bekommt bei RB Leipzig seine „Chance zu spielen“.

Dieser Entwicklung von Spielern, habe man sich verschrieben, so Ralph Hasenhüttl. Dieser Weg führt dazu, „dass es im Moment hinter Mannschaften wie Dortmund, Bayern, Schalke, Leverkusen halt nur zu Platz sechs reicht.“ Die Frage der Philosophie der Spielerentwicklung sei dabei eine „Frage, die sich der Verein grundsätzlich stellen muss“.


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