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Hasenhüttl spricht sich für Verbleib seiner Topspieler aus

Inmitten der Gerüchte um seinen Wechsel hat RB-Trainer Ralph Hasenhüttl sich für einen Verbleib seiner Topspieler ausgesprochen. Er sagte vor der Partie gegen Hannover 96: „Wir sind kein Ausbildungsverein!“

Jedes Wort des Österreichers ist derzeit angereichert mit Spekulationsmasse. Hasenhüttl wird als neuer Coach bei den Bayern wie auch bei Dortmund gehandelt. So konnte man auch seine Worte deuten, die auf die Frage fielen, wie das Saisonende mit den Kaderplanungen des Vereins zusammenfalle. Gehen Topspieler, sollte RB die internationalen Plätze nicht erreichen?

Hasenhüttl: „Wir bilden am liebsten selbst aus“

Derzeit sind die Sachsen Sechster, eingeklemmt also zwischen Champions und Europa League. Hasenhüttl plädierte für den Verbleib von Spielern wie Timo Werner, Emil Forsberg oder Marcel Sabitzer, die allesamt umworben werden. Der 50-Jährige sagte: „Wir hatten im Winter einen Fahrplan. Da haben wir klar gesagt, dass uns kein Spieler verlassen wird, denn wir sind kein Ausbildungsverein. Wir bilden am liebsten für uns selber aus.“

Ob Hasenhüttl diese Aufgabe weiter übernehmen möchte, hat er so indirekt beantwortet. Er würde schon gern. „Das, was wir dieses Jahr gelernt haben, wollen wir im kommenden Jahr verfeinern“, sagte er, flüchtete danach aber in Eventualitäten, da ja auch seine Zukunft am Ausgang der Saison hängt. Deshalb fielen seine nachfolgenden Sätze zur Planungsfrage entsprechend rätselhaft aus. Er sagte: „Wir haben jeden Spieler, der gehalten werden möchte, auch gehalten.“ Was ist dann aber mit denen, die wegwollen? „Ich denke, dass wir da bis jetzt einen klaren Weg gegangen sind. Und ich gehe davon aus, dass das so bleiben wird.“


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