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Emil Forsberg: „Das Spiel muss nach 80 Minuten tot sein“

RB Leipzig führte erst 1:0 zur Halbzeit in einem eindeutigen Spiel gegen Hannover 96. Als Orban zum  2:0 in der zweiten Halbzeit traf, war das aber eben nicht der Deckel auf dem Topf, sondern ein erneuter Muntermacher für den vermeintlich schwächeren Gegner. Wie so häufig, das wussten auch Spieler und Sportdirektor Rangnick nach dem Spiel.

Emil Forsberg: „Das Spiel muss nach 80 Minuten tot sein“

So meinte Emil Forsberg noch aufgekratzt von der heißen Schlussphase inklusive nicht gegebenem Ausgleich für Hannover, „bei einem 3:2 nach 80 Minuten muss das Spiel tot sein“, aber in diesem Jahr laufe es eben immer so, dass die Spiele eng werden. „Wir sind RB Leipzig, wir machen es immer spannend. Mir ist das egal, solange wir gewinnen. Auch, wenn es nicht immer gut aussieht.“

Videoschiedsrichter gibt Füllkrugs Ausgleich nicht

Happy waren er und seine Kollegen vor allem, weil diesmal der Videoschiedsrichter zugunsten von RB Leipzig entschied und Füllkrugs Ausgleich in der 82. Minute annulierte. „Er hat gesagt, der Spieler bewegt sich aus dem aktiven Abseits nach vorne, es war hauchdünn. Das war zum ersten Mal ein Videobeweisentscheid für uns, deswegen fühlt sich der Sieg umso schöner an“, so Orban zur Entscheidung.

Rangnick: „Wir haben wieder beide Gesichter gezeigt“

„Wir haben heute wieder beide Gesichter gezeigt. Eine Stunde mit dem Ball haben wir hervorragend gespielt, aber es auch wieder versäumt, dass es 2:0, 3:0 steht. Dann fällt das 2:0 und du denkst, jetzt haben wir das Spiel im Griff, aber haben dann auch zuviele Flanken zugelassen.“ Der Meinung schloss sich auch Konrad Laimer an, der über 90 Minuten als Rechtsverteidiger auf dem Platz stand und dem es in der Schlussphase deutlich zu wenig Entlastung war. „Wir haben uns vom Spiel anstecken lassen. Sie haben hohe Bälle gespielt, dann haben wir es auch gemacht. Sie hatten so viele große gute Kopfballspieler drin und dann so viele Eckbälle und Freistöße, das haben wir nicht gut gemacht“, so der Österreicher.

Ralf Rangnick sah in der Spielweise auch Ausdruck eines vielleicht grundsätzlichen Problems von Teams auf dem Weg zur Topmannschaft, das man in dieser Saison öfter mal zeigte. „Man gefällt sich etwas darin, zu sagen man ist klar besser“, aber das reiche manchmal nicht. Und zog er einen Vergleich zum parallel von TSG Hoffenheim mit 6:0 abgefertigten FC Köln. „Das Spiel hätte bei uns genauso ausgehen können, wenn es zur Halbzeit 3:0 steht.“ Dort habe man schließlich auch die wichtigen Punkte gelassen.

 


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