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Wie plant Ralf Rangnick mit dem restlichen Trainerstab?

Während alle Welt über die Verlängerung mit Ralph Hasenhüttl spricht, ist das restliche Trainerteam etwas ausgeklammert. Gerade auch mit Co-Trainer Zsolt Löw wäre eine Erweiterung des Kontrakts über 2019 hinaus wichtig. Ralf Rangnick erklärte nach dem Sieg in Hannover, wie RB Leipzig mit dem Stab plant.

Überhaupt keine Sorgen um Zsolt Löw

Seit zehn Jahren kennen sich Ralf Rangnick und Zsolt Löw, der nun seit bald zwei Jahren unter Ralph Hasenhüttl coacht. Damals hatte er gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung noch verkündet, unbedingt mehr Erfahrungen zu sammeln, bevor er selbst einmal einen Posten als Chefcoach übernehme. Mittlerweile hat er die Fußballlehrer-Lizenz gemacht, aber Rangnick macht sich um höhere Ambitionen seitens Löw keine Sorgen. „Auch er hat einen Vertrag bis 2019. Es gibt auch da keinen Anlass, dass Zsolt Löw, der einen super Job macht, keine Lust mehr hat.“ Die Gespräche werde Rangnick aber erst führen, wenn er absehen kann, wie es mit Cheftrainer Hasenhüttl weitergeht. Das gilt nicht nur für den Co-Trainer, sondern den gesamten Trainerstab. „Auch bei allen anderen gehe ich davon aus, dass sie weiterhin Lust haben“, so Rangnick.

Rangnick gratulierte Nicklas Dietrich zum „Nummer-Eins-Job“ beim DFB

Dabei war doch gerade erst mit Athletiktrainer Nicklas Dietrich wieder ein enger Mitarbeiter abgewandert, diesmal zum DFB. Anlass für Bedenken, das es intern zu persönlichen und strukturellen Brüchen kam, gab ja nicht zuletzt Rangnick selbst, als er eine Neuordnung im Nachwuchs und Scouting forderte. Im Fall Dietrich gebe es dazu überhaupt keinen Anlasse. „Es lag nicht daran, dass er keine Lust mehr hat bei uns zu arbeiten, sondern dass ihm der Nummer-Eins-Job in Deutschland angeboten worden ist. Als er mir das gesagt hat, er würde das gerne machen, habe ich ihm aufrichtig gratuliert dazu“, so Rangnick.