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Orban über Hasenhüttl: „Schönes Statement, mehr nicht“

Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick sind optimistisch, mit den folgenden weiteren Gesprächen zu einem positiven Ende zu kommen, indem der RB-Coach nochmal verlängert. Das freut auch die Spieler, wobei man auch nach dem Sieg gegen Hannover bemüht war, das Thema nicht zu hoch zu hängen.

Vertrauen in Poulsen nicht ausschlaggebend

Yussuf Poulsen bekam gegen Hannover 96 das Vertrauen erst ab der 68. Minute, aber zahlte es mit dem Siegtreffer zurück. Ob einige RB-Spieler die eigene Zukunft auch von einem Hasenhüttl-Verbleib abhängig machen würden? „Bei denen, die sein Vertrauen haben, kann das natürlich auch eine Überlegung sein.“ Aber auch beim Dänen war noch nie zu spüren, dass er sich mit einer Zurückstufung in die zweite Reihe über Gebühr schwer tut. Aufgrund der gemeinsamen Erfolge gehe Poulsen auch von einer Verlängerung aus.

Hasenhüttls „schönes Statement“

Trotzdem betonten alle, dass es im Moment wichtigeres gebe. „Es war ein schönes Statement, aber auch nichts weltbewegendes, denn wir haben genug zu tun mit uns als Mannschaft“, so Orban über das Hasenhüttlsche Bekenntnis, sich eine Verlängerung sehr gut vorstellen zu können.

Nicht mehr als häppchenweise näherten sich die Parteien in der öffentlichen Wahrnehmung an. Auch ein Grund, warum man in Zukunft vertragliches nur noch in den Saisonpausen klären will. Denn eine fragliche Zukunft verbreitet schnell Unruhe, sobald sich jemand zögerlicher äußert, als erwartet.

Forsberg und Orban konzentrieren sich auf Fußball

Unruhe ist aber unter den Spielern kein Thema. „Es ist ja nicht so, dass er nächste Saison keinen Vertrag mehr hat. Man kann viel spekulieren, aber das tun wir nicht. Wir haben spannende und wichtige Spiele vor uns, als nächstes schon am Donnerstag“, so Kapitän Willi Orban.

Und auch Emil Forsberg äußerte sich erfreut. „Im ganzen Verein finden das alle positiv, aber er und wir müssen uns auf Fußball konzentrieren.“ Dass er sich auch mal an seinem Trainer stoßen konnte, hörte man nicht heraus. „Er ist ein guter Manager, hat ein gutes Gespür, spricht viel mit den Spielern. Er weiß, was zu tun ist und ist ein cleverer Coach. Er macht RB Leipzig besser.“

 


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