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Europa League: Atletico als Favorit – Forsberg will Druck genießen

Am Donnerstag darf RB Leipzig Olympique Marseille zum Viertelfinal-Hinspiel der Europa League empfangen. Nach dem Sieg gegen Hannover 96 zeigten sich die Spieler selbstbewusst, während die kommenden Gegner langsam in die Rolle des Underdogs rutschen.

Ralf Rangnick: Atletico Madrid als Favorit auf die Europa League

Ralf Rangnick freut sich schon ein wenig auf ein Wiedersehen mit Luiz Gustavo, den er vor Jahren aus der zweiten Liga Brasiliens nach Hoffenheim holte. „Damit hat es sich aber auch, denn wir wollen weiterkommen“, so der RB-Sportdirektor. Auf dem Papier sieht Rangnick ein herausragend starkes Atletico Madrid unter den letzten acht. Und auch wenn alle anderen „nicht zufällig dort“ seien. RB Leipzig traut man durchaus das Finale zu.

RB Leipzig braucht eine gute Balance im Hinspiel

Die Vorbereitungen laufen seit dem Ostermontag, wenn die Videoanalysten sich dem nächsten Gegner gewidmet haben. Ohne Kenntnis der Marseiller und noch im Freudentaumel über die drei Punkte, wusste Yussuf Poulsen am Samstagabend: „Wir müssen dort über 90 Minuten spielen, wie wir heute über 60 Minuten aufgetreten sind.“ Wenn das gelingt, sollte eine gute Ausgangslage für das Rückspiel drin sein. In erster Linie gilt es also, „die Balance zu schaffen. Wieviel Risiko gehst du im ersten Spiel, wenn du weißt, du spielst zuhause“, so Kapitän Willi Orban. Dem war es relativ egal, wo das erste Spiel stattfindet: „Wir haben beide Runden überstanden, deswegen liegt uns beides.  Klar ist nur, dass wir an unsere Leistungsgrenze kommen müssen.“

Saisonendspurt: Emil Forsberg erwartet Druck und will genießen

In der Runde der letzten acht steigt die Spannung. Und mit jedem Spiel auch der Druck, es noch ein Stück weiter zu schaffen. Das sind genau die Spiele, auf die man sich freut, wenn man internationale Ambitionen hegt. So war auch Emil Forsberg voller Vorfreude: „Ich liebe es, jetzt kommen die guten Spiele. Es kommt Druck auf uns zu, aber du musst damit leben. Und du musst es genießen, das mache ich auf jeden Fall.“ Natürlich, solange es geht. Also optimalerweise bis zum 16. Mai, kurz nach dem Abschiedsspiel von Dominik Kaiser. „Wir wollen etwas Großes erreichen“, so Forsberg.